Überblick
Der Masterstudiengang Cinematography an der Filmuniversität Babelsberg in Potsdam bietet eine vertiefende Ausbildung für angehende Kameraleute und Bildgestalter. Im Mittelpunkt steht die Schärfung der eigenen künstlerischen Handschrift sowie die Perfektionierung der visuellen Dramaturgie in Film- und Medienproduktionen. Neben analogen und modernen digitalen Kameratechniken befassen sich die Studierenden intensiv mit innovativen Medienformaten und interdisziplinären Projekten.
Studieninhalte
Wie lässt sich eine eigenständige künstlerische Bildsprache im Film entwickeln und durch modernste sowie analoge Kameratechnologien meisterhaft umsetzen?
Über den Studiengang
Der Masterstudiengang „Cinematography“ (M.F.A.) an der Filmuniversität Babelsberg dient der Vertiefung und Ausprägung der individuellen künstlerischen Position und Praxis von Kameraleuten. Aufbauend auf den Grundlagen eines Bachelorstudiums verbinden die Studierenden umfangreiches technisches Know-how mit wissenschaftlichem Hintergrund und entwickeln ihre eigene visuelle Handschrift. Das viersemestrige Studium beginnt im Wintersemester und befähigt zu künstlerischer Arbeit auf höchstem Niveau.
Studieninhalte & Module
Das Studium umfasst folgende inhaltliche Schwerpunkte:
- Visuelle Dramaturgie und Bildsprache: Individuell betreute Schärfung des eigenen künstlerischen Stils.
- Kameratechnik: Arbeit mit traditionellen analogen Filmverfahren sowie aktuellen digitalen 2-D- und 3-D-Technologien.
- Theoretische Kontexte: Vermittlung von Kenntnissen in den Bereichen Psychologie, Wahrnehmung und Medienethik.
- Studiengangsübergreifende Projekte: Praktische Spezialisierung im fiktionalen, dokumentarischen oder experimentellen Film.
- Forschung in neuen Bildformaten: Aktive Einbindung in Forschungsarbeiten zu 360° VR- und AR-Formaten.
- Abschlussprojekt: Ganzheitliche Umsetzung eines Projekts von der Ideenfindung über Konzeption und Produktion bis zur Postproduktion.
Berufsperspektiven
Die Absolventinnen und Absolventen sind für die visuelle Gestaltung im fiktionalen und dokumentarischen Bereich qualifiziert und können sich vom unabhängig produzierten Experimentalfilm bis zum voll ausgestatteten Kinofilm entfalten. Sie übernehmen leitende Aufgaben bei Film- und Fernsehproduktionen in den Gewerken Kamera, Licht und Colorgrading. Die während des Studiums entstandenen interdisziplinären Zusammenarbeiten bieten zudem eine solide Basis für langfristige berufliche Arbeitspartnerschaften.
Besonderheiten
- Zukunftsorientierte Forschung: Ausdrücklich unterstützte Beteiligung an Projekten in innovativen Medienformaten wie 360° VR und AR.
- Nachhaltiges Netzwerk: Interdisziplinäre Kooperationen fördern Verbindungen, die über die Hochschulzeit hinaus als Arbeitspartnerschaften bestehen bleiben.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Künstlerische Eignungsprüfung
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester