Überblick
Der Masterstudiengang Soziologie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main bietet eine vertiefende akademische Qualifikation an der Schnittstelle von theoretischer Reflexion und empirischer Sozialforschung. Studierende setzen sich intensiv mit aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen auseinander und gestalten ihr Studium durch flexible Wahlpflichtbereiche individuell. Eine Besonderheit des Standorts ist die lange Tradition kritischer Gesellschaftsanalyse kombiniert mit praxisnahen Forschungsprojekten.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle von soziologischer Theorie und empirischer Sozialforschung vermittelt der Masterstudiengang Soziologie an der Goethe-Universität Frankfurt vertiefende Kenntnisse zur selbstständigen Bearbeitung gesellschaftlich relevanter Fragestellungen. In der Tradition der Frankfurter Gesellschaftswissenschaften lernen die Studierenden, wissenschaftliche Methoden und Erkenntnisse eigenständig nach den Grundsätzen guten wissenschaftlichen Arbeitens anzuwenden und begründet forschungspraktisch zu verfolgen. Der deutschsprachige, zulassungsbeschränkte Studiengang hat eine Regelstudienzeit von vier Semestern und kann zum Wintersemester begonnen werden.
Studieninhalte & Module
Studierende wählen aus sieben Wahlpflichtmodulen zwei Bereiche aus, die anschließend in einem Spezialisierungsmodul vertieft werden. Das Curriculum umfasst folgende Schwerpunkte und Module:
- Wahlpflichtmodul: Geschlecht, Migration und Diversität
- Wahlpflichtmodul: Mikrosoziologie, Sozialpsychologie und Kultur
- Wahlpflichtmodul: Wirtschaft, Arbeit und Organisation
- Wahlpflichtmodul: Sozialstruktur, Soziale Ungleichheit und Bildung
- Wahlpflichtmodul: Wissen, Technik und Umwelt
- Wahlpflichtmodul: Methoden der empirischen Sozialforschung
- Spezialisierungsmodul: Fokussierung auf einen der gewählten Wahlpflichtbereiche
- Forschungspraktika: Zwei Module zum forschenden Lernen
- Optionalmodul: Fachübergreifende Veranstaltungen der Goethe-Universität oder Absolvierung eines Praktikums
Berufsperspektiven
Der Studiengang vermittelt ein Kompetenzprofil, das Absolvent*innen befähigt, selbstständig Forschungsergebnisse zu nutzen, eigene Fragestellungen zu entwickeln und methodisch fundiert umzusetzen. Über das integrierte Optionalmodul können Studierende durch ein Praktikum erste berufliche Erfahrungen in einem individuell gewählten Feld sammeln. Die vertiefte Ausbildung in Theorie und empirischer Sozialforschung bereitet zudem auf wissenschaftliche Tätigkeiten und forschungspraktische Aufgaben vor.
Besonderheiten
Eine zentrale Besonderheit ist die Integration von zwei Forschungspraktika, die ein eigenständiges Entwicklung und Verteidigen eigener Forschungsdesigns unter fachlicher Anleitung ermöglichen. Neben den 22 institutseigenen Professuren bereichern enge Kooperationen mit Partnern wie dem Institut für Sozialforschung (IfS), dem Sigmund-Freud-Institut (SFI) oder dem Cornelia-Goethe-Centrum das Lehrangebot. Zudem bietet der Fachbereich durch englischsprachige Lehrveranstaltungen, internationale Gastwissenschaftler*innen und Austauschprogramme mit Partneruniversitäten eine hohe internationale Ausrichtung.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Abgeschlossenes Bachelorstudium in Soziologie oder einen entsprechenden Abschluss in einem verwandten bzw. vergleichbaren Studiengang mit einer Studienzeit von mindestens sechs Semestern. Weitere Voraussetzungen bitte bei der Hochschule erfragen.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester