Überblick
Der Masterstudiengang Wirtschaftsmathematik an der FAU Erlangen-Nürnberg vertieft mathematische Methoden an der Schnittstelle zur Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre. Studierende lernen, komplexe ökonomische Fragestellungen mithilfe stochastischer, numerischer und optimierender Modelle präzise zu analysieren und zu lösen. Das anspruchsvolle Studium bereitet gezielt auf analytische Fach- und Führungspositionen in der Finanzbranche, Versicherungswirtschaft und Unternehmensberatung vor.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Der Masterstudiengang Wirtschaftsmathematik an der FAU Erlangen-Nürnberg vertieft die systematische Anwendung mathematischer Methoden auf komplexe ökonomische Fragestellungen. Studierende spezialisieren sich an der Schnittstelle von Mathematik, Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre auf die quantitative Analyse von Finanz- und Datenstrukturen. Das anspruchsvolle Studium befähigt dazu, theoretisch fundierte mathematische Modelle direkt für datenbasierte und risikolorientierte Entscheidungsprozesse einzusetzen.
Typische Studieninhalte & Module
Das Curriculum kombiniert fortgeschrittene mathematische Disziplinen mit individuell wählbaren wirtschaftswissenschaftlichen Vertiefungen:
- Stochastik und Finanzmathematik: Stochastische Analysis, Finanzmarktmodelle und quantitative Risikotheorie.
- Numerik und Optimierung: Numerische Verfahren, kontinuierliche und diskrete Optimierung sowie Algorithmenentwicklung.
- Wirtschaftswissenschaftlicher Bereich: Vertiefungsmodule in Corporate Finance, Risk Management, Econometrics oder Operations Research.
- Masterarbeit: Selbstständige Bearbeitung einer aktuellen Forschungs- oder Praxisfragestellung der Wirtschaftsmathematik.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen entwickeln quantitative Modelle zur Risikobewertung, optimieren Logistik- und Produktionsprozesse oder bewerten komplexe Finanzprodukte. Zudem analysieren sie als Data Scientists große Datenmengen, entwickeln Trading-Algorithmen oder steuern Anlagestrategien im Asset Management. Typische Einsatzfelder sind:
- Banken und Finanzdienstleister: Risikocontrolling, Quantitative Finance und Portfolio-Management.
- Versicherungswirtschaft: Aktuarielle Funktionen, Solvenzmodellierung und Tarifierung.
- Unternehmensberatung und IT-Sektor: Data Analytics, Business Intelligence und Prozessoptimierung.
- Forschung: Promotion in Angewandter Mathematik, Statistik oder Wirtschaftswissenschaften.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Guter Bachelorabschluss (oder Äquivalent) in einschlägigem Studium.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester