Überblick
An der Bergischen Universität Wuppertal bereitet der Studiengang Deutsch im Rahmen des Bachelor of Education für Sonderpädagogische Förderung angehende Lehrkräfte auf die gezielte Unterstützung von Kindern und Jugendlichen vor. Das Studium verknüpft fachwissenschaftliche und didaktische Inhalte der Germanistik mit den Förderschwerpunkten Lernen sowie emotionale und soziale Entwicklung. Damit legt die Wuppertaler Hochschule das Fundament für eine spätere Tätigkeit im inklusiven und sonderpädagogischen Schuldienst.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle von Germanistik, Bildungswissenschaften und Sonderpädagogik verknüpft dieser Studiengang fachwissenschaftliche und fachdidaktische Inhalte des Unterrichtsfachs Deutsch mit einer spezifischen sonderpädagogischen Profilbildung. Die Bergische Universität Wuppertal kombiniert dabei das Fach Deutsch und ein weiteres frei wählbares Unterrichtsfach fest mit den zwei Förderschwerpunkten „Lernen“ sowie „Emotionale und soziale Entwicklung“. Der zulassungsfreie Studiengang schließt nach einer Regelstudienzeit von sechs Semestern mit dem Bachelor of Education ab und bildet das Fundament für die mehrstufige Lehrkräfteausbildung.
Studieninhalte & Module
Die Struktur umfasst drei obligatorische Teilstudiengänge sowie integrierte Praxis- und Bildungsphasen:
- Teilstudiengang Sonderpädagogik: Fokussierung auf die beiden Förderschwerpunkte „Lernen“ sowie „Emotionale und soziale Entwicklung“.
- Teilstudiengang Deutsch: Vermittlung von germanistischen Fachwissenschaften und Fachdidaktiken für das erste Unterrichtsfach.
- Teilstudiengang Zweites Unterrichtsfach: Freie Kombination mit einem weiteren Fach (z. B. Mathematik, Sachunterricht, geistes-, natur- oder musisch-sportlichen Fächern).
- Bildungswissenschaftliche und praktische Studien: Fachdidaktisch und bildungswissenschaftlich vorbereitete sowie begleitete Lerneinheiten.
Berufsperspektiven
Der Bachelorabschluss dient als erste Stufe der Ausbildung für das Lehramt für sonderpädagogische Förderung und ermöglicht den Übergang in den darauf aufbauenden Master of Education. Nach dem anschließenden 18-monatigen Vorbereitungsdienst an einem Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung und der Zweiten Staatsprüfung erlangen Absolvent*innen die Befähigung für den Schuldienst. Das Tätigkeitsfeld umfasst das Unterrichten, Sensibilisieren und individuelle Fördern von jungen Menschen mit Behinderungen, Lern- oder Entwicklungsstörungen an verschiedenen Schulformen.
Besonderheiten
In den Studienverlauf sind verpflichtende schulische sowie außerschulische Praktika integriert, um frühzeitig praktische Erfahrungen im pädagogischen Umfeld zu vermitteln. Je nach Wahl des zweiten Unterrichtsfachs (z. B. Kunst, Musik oder Sport) muss vor der Einschreibung eine Eignungsfeststellungsprüfung absolviert werden; vor Studienbeginn wird zudem ein Mathematik-Vorkurs empfohlen.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester