Überblick
Der Masterstudiengang Kulturgeographie an der FAU Erlangen-Nürnberg in Erlangen widmet sich der vielschichtigen Erforschung gesellschaftlicher Lebenswelten sowie räumlicher Dynamiken im globalen Kontext. Die Studierenden analysieren das Zusammenspiel von sozialen, ökologischen und ökonomischen Herausforderungen der Gegenwart und profitieren dabei von einer forschungsnahen sowie projektorientierten Ausbildung. Das Studium kombiniert methodische Vielfalt mit individuellen Vertiefungsmöglichkeiten für angehende Raum- und Gesellschaftsexpertinnen und -experten.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Der forschungsnahe und projektorientierte Masterstudiengang „Kulturgeographie“ (Master of Arts) an der FAU Erlangen-Nürnberg erforscht gesellschaftlich hergestellte Lebenswelten der Gegenwart. Studierende beschäftigen sich auf unterschiedlichen Maßstabsebenen kritisch mit den sozialen, politischen, ökonomischen sowie ökologischen Dynamiken und Herausforderungen einer globalisierten Welt. Das deutschsprachige Studium vermittelt sowohl inhaltliche als auch methodische Fachkenntnisse und bietet Raum für eine individuelle Schwerpunktsetzung.
Studieninhalte & Module
Das Studium umfasst insgesamt acht Module sowie die finale Masterarbeit und ist wie folgt strukturiert:
- Vertiefung und Wahlbereich (1.–2. Semester): Fachliche Vertiefung in einer gewählten Spezialisierung, Belegung eines Wahlfachs sowie eigenständige Projektarbeit in Kleingruppen.
- Großes Geländeseminar (Mitte des Studiums): Praktische Umsetzung und Anwendung der bisher erworbenen Kenntnisse direkt „im Feld“.
- Methodische Ausbildung & Wissenschaftspraxis (3.–4. Semester): Erwerb geodatenbasierter sowie qualitativ-verstehender Analysemethoden und aktive Einbindung in die Logistik, Organisation und den Transfer von Forschung.
- Mögliche Vertiefungsrichtungen: Wahlweise Stadtforschung und Regionalentwicklung oder Digitale Geographie & Gesellschaft (mit Fokus auf gesellschaftliche, ökologische und technologische Zusammenhänge).
- Masterarbeit (4. Semester): Eigenständige Erstellung einer wissenschaftlichen Abschlussarbeit mit anschließender mündlicher Verteidigung und Fachdiskussion.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen übernehmen in der Praxis die selbstverantwortliche Entwicklung und Umsetzung von Projekten, moderieren Fachdiskussionen und planen sowie organisieren Veranstaltungen. Durch die Positionierung des Faches an der Schnittstelle von Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften sowie eine hohe Methodenkompetenz steht den Studierenden eine große Bandbreite an berufsrelevanten Tätigkeiten offen. Die individuelle Schwerpunktsetzung im Studium unterstützt dabei den gezielten Einstieg in das angestrebte Berufsfeld.
Besonderheiten
- Fakultätsübergreifendes Angebot: Der Studiengang wird gemeinsam von der Naturwissenschaftlichen Fakultät sowie der Philosophischen Fakultät und dem Fachbereich Theologie getragen.
- Kleine Studiengangsgröße: Mit einer Gruppengröße von 1 bis 50 Studierenden wird ein intensiver Austausch und didaktisch innovatives Arbeiten ermöglicht.
- Soft Skills & Praxisbezug: Neben der fachlichen Ausbildung wird gezielt Kompetenz in der Forschungsorganisation und im Wissenstransfer aufgebaut.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Guter Bachelorabschluss (oder Äquivalent) in einschlägigem Studium. Qualifikationsfeststellungsverfahren kann zum nächsten Termin einmal wiederholt werden.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester