Überblick
Der Masterstudiengang Language Sciences an der Universität Bremen verbindet linguistische Theorie mit technologischen und gesellschaftlichen Fragestellungen. Das breit gefächerte Studium wird in Kooperation mit der Universität Oldenburg angeboten und beleuchtet die vielschichtigen Facetten menschlicher Sprache. Studierende profitieren von einer forschungsorientierten Ausbildung, die kognitive, soziale und digitale Aspekte sprachlicher Systeme abdeckt.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Als Schnittstelle der Fachgebiete vereint der Masterstudiengang „Language Sciences“ an der Universität Bremen die Linguistik und die Einzelphilologien, um das Phänomen Sprache interdisziplinär verstehbar zu machen. Die Studierenden setzen sich auf vielsprachiger Grundlage mit den strukturellen, sozialen, kognitiven und technologischen Aspekten von Sprache sowie deren Erwerb, Wandel und Verarbeitung auseinander. Der Studiengang ist sowohl forschungs- als auch anwendungsorientiert ausgerichtet und verknüpft linguistische Methoden direkt mit aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen.
Studieninhalte & Module
Das Studium umfasst 120 CP in einer Regelstudienzeit von 4 Semestern und basiert auf den drei Schwerpunkten der Bremer Linguistik: Allgemeine, Angewandte und Anthropologische Linguistik. Zu den wesentlichen Modul- und Themenbereichen zählen:
- Allgemeine Linguistik: Kurse zu Sprachebenen, sprachlichen Kategorien, strukturellen Aspekten sowie Sprachkontakt, Sprachgeografie und Sprachwandel.
- Angewandte Linguistik: Module zu sprachlicher Variation, Sprache, Kommunikation und Gesellschaft sowie Text(produktion) in Sprachwissenschaft und Sprachdidaktik.
- Anthropologische Linguistik / Cultural Linguistics: Schwerpunkte auf Sprache, Kultur und Kognition, World Englishes sowie Mehrsprachigkeit.
- Digital Humanities & Kontexte: Grundlagenkurse in Digital Humanities sowie Ergänzungsleistungen zum wissenschaftlichen Arbeiten, zum wissenschaftlichen und zum außerwissenschaftlichen Kontext.
- Abschlussmodul: Masterarbeit, Kolloquium und Begleitworkshop im 4. Semester.
Berufsperspektiven
Der Studiengang bereitet auf eine Vielzahl von Tätigkeiten in der akademischen Forschung sowie in außerakademischen Berufsfeldern vor. Die Studierenden erwerben die Fähigkeit, sprachliche Daten zu analysieren und erlernte Methoden auf Herausforderungen der modernen Informations- und Kommunikationsgesellschaft anzuwenden. Dadurch qualifizieren sie sich für Berufe, in denen vertieftes Wissen über mündliche und schriftliche Kommunikation, Sprachdidaktik und interkulturellen Sprachgebrauch gefordert ist.
Besonderheiten
- Hohe Flexibilität: Mit Ausnahme des Abschlusssemesters sind die Studierenden in der Gestaltung ihres Studienverlaufs weitgehend frei.
- Zulassungsfrei & flexibler Einstieg: Die Aufnahme ist zulassungsfrei und sowohl zum Wintersemester als auch zum Sommersemester möglich.
- Kleine Cohorte: Kleine Jahrgangsgrößen von ca. 20 Erstsemestern ermöglichen ein intensives Studium.
- Akkreditierung: Der Studiengang ist durch den Akkreditierungsrat systemakkreditiert.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Für die Aufnahme in einen Masterstudiengang ist der Abschluss eines Studiums auf Bachelor-Niveau Voraussetzung. Die fachspezifischen Zugangsvoraussetzungen sind in der aktuellen Aufnahme-/Zulassungsordnung geregelt (siehe www.dbs.uni-bremen.de oder www.uni-bremen.de/master). Darin enthalten sind auch die unterschiedlichen Fristen für die Nachweiserbringung.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester