Überblick
Der deutschlandweit einmalige Masterstudiengang Georesource Engineering an der Technischen Hochschule Georg Agricola in Bochum widmet sich der nachhaltigen Nutzung, Überwachung und Sanierung von Rohstoffregionen. Studierende lernen, die Ressourcen- und Energiewende aktiv mitzugestalten und geotechnische Herausforderungen im Untergrund sicher zu bewältigen. Das vertiefende Studium verbindet Ingenieur- mit Geowissenschaften und lässt sich flexibel auch berufsbegleitend absolvieren.
Studieninhalte
Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiengangs Georesource Engineering übernehmen verantwortungsvolle Fach- und Führungspositionen bei der Sanierung von ehemaligen Bergbauregionen, in der nachhaltigen Rohstoffgewinnung sowie in der Geotechnik und Baubranche.
Über den Studiengang
Der weiterführende Masterstudiengang Georesource Engineering an der Technischen Hochschule Georg Agricola (THGA) in Bochum adressiert die technischen und gesellschaftlichen Herausforderungen bei der Gewinnung, Nutzung und Nachsorge von Georessourcen. Studierende lernen, die Rohstoff- und Energiewende aktiv mitzugestalten sowie komplexe geotechnische und ökologische Prozesse zu steuern. Das Studium schließt nahtlos an geowissenschaftliche oder ingenieurtechnische Bachelorabschlüsse an.
Studieninhalte & Module
Im Studium wählen die Studierenden zu Beginn einen von drei spezialisierten Schwerpunkten:
- Schwerpunkt Geotechnik: Behandlung von vertieften Bemessungsverfahren für über- und untertägige Bauwerke, Analyse von Georisiken, professioneller Umgang mit Grund- und Grubenwasser sowie Praxisarbeiten im geotechnischen Labor und Digital Geolab.
- Schwerpunkt Nachbergbau: Planung und Durchführung von Schließungsprozessen, Nachsorge und Rekultivierung von Bergbauflächen, Grubenwassermanagement, Umweltmonitoring mittels Koptern und Satelliten sowie Qualifikation für Projektleitung und Führungskräfteaufgaben.
- Schwerpunkt Mineral Resource: Gestaltung des gesamten Lebenszyklus von Rohstoffen – von der Exploration und Erschließung über Planung und Produktion bis zur nachhaltigen Stilllegung von Lagerstätten unter Einbeziehung ökonomischer und ökologischer Faktoren.
Berufsperspektiven
Das Masterstudium eröffnet vielfältige Zukunftsperspektiven in der Sicherung und Sanierung heimischer sowie internationaler Rohstoffregionen. Neben Tätigkeiten in der klassischen Baubranche, in Ingenieurbüros und Aufsichtsbehörden befähigt der Abschluss zur Übernahme unternehmerischer und technischer Leitungsfunktionen. Durch Exkursionen und Fachvorträge aus der Wirtschaft knüpfen Studierende frühzeitig Kontakte für den Berufseinstieg.
Besonderheiten
- Deutschlandweit einzigartig: Der vertiefende Schwerpunkt Nachbergbau wird in dieser Ausrichtung bundesweit ausschließlich an der THGA angeboten.
- Berufsbegleitende Option: Der Studiengang ist so konzipiert, dass Beruf und akademische Weiterqualifikation miteinander verbunden werden können.
- Individuelle Angleichung: Integrierte Wiederholungseinheiten unterstützen Absolventen unterschiedlicher Fachrichtungen dabei, Wissenslücken zu schließen und ein gemeinsames Fachniveau zu erreichen.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Der Master-Studiengang setzt einen berufsqualifizierenden Hochschulabschluss (Bachelor oder Diplom) in einem einschlägigen ingenieur- oder naturwissenschaftlichen Studium voraus. Das Studium muss bei einem Umfang von mindestens 180 CP abgeschlossen sein und die fachinhaltlichen Voraussetzungen gemäß Fachprüfungsordnung erfüllen. Die Zulassung kann im Einzelfall auch erfolgen, wenn andere Studienabschlüsse vorliegen. Hierzu wenden Sie sich bitte an Ihren zuständigen Fachstudienberater.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester