Überblick
Der Bachelorstudiengang Vergleichende Religionswissenschaft an der Universität Bonn untersucht die Vielfalt weltweiter Glaubenssysteme und deren gesellschaftliche Wirkungskraft. Eine Besonderheit bildet die Struktur als Zwei-Fach-Modell, die eine maßgeschneiderte Kombination mit einer zweiten Disziplin am Standort Bonn erlaubt. Studierende erlangen fundierte analytische Kompetenzen sowie fundiertes Wissen über historische und gegenwärtige Religionsformen.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Absolventen des Studiengangs Vergleichende Religionswissenschaft analysieren religiöse Phänomene und vermitteln fachlich fundiertes Wissen in gesellschaftlichen, kulturellen und wissenschaftlichen Kontexten. Das Profil an der Universität Bonn zeichnet sich durch das Zwei-Fach-Modell aus, das eine gezielte thematische Abstimmung und Synergieeffekte mit einem zweiten Studienfach ermöglicht. Theoretisch-methodische Kenntnisse werden dabei systematisch mit praktischen Kontakten zu Religionen vor Ort verknüpft.
Studieninhalte & Module
Im Mittelpunkt steht der Erwerb von religionswissenschaftlichem Grundlagen- und Methodenwissen sowie die eigenständige Erforschung einzelner Religionen:
- Pflichtmodule: Vermittlung von grundlegenden fachlichen Kenntnissen, wissenschaftlichen Methoden und theoretischem Basiswissen.
- Religionsgeschichte & Theorie: Erarbeitung theoretisch-methodischer Ansätze und vertiefende Befassung mit konkreten Religionsgeschichten.
- Praxiselemente: Aufbau von konkreten praktischen Kontakten zu religiösen Gemeinschaften und Akteuren vor Ort.
- Wahlpflichtbereich: Individuelle Schwerpunktlegung zur gezielten Kombination und Erzielung von Synergieeffekten mit dem zweiten wählbaren Studienfach.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen nutzen ihre interkulturellen und religionswissenschaftlichen Kompetenzen in vielfältigen gesellschaftlichen Handlungsfeldern oder qualifizieren sich für einen forschungsorientierten Masterstudiengang. Die konkrete berufliche Ausrichtung lässt sich dabei maßgeblich durch die Kombination mit dem zweiten Bachelor-Fach steuern.
Typische Berufsfelder sind unter anderem:
- Interkulturelle Kommunikation und Interkulturelles Management
- Internationale Entwicklungszusammenarbeit sowie Friedens- und Konfliktforschung
- Internationale Bildungsarbeit (z. B. Erwachsenenbildung)
- Politik und Politikberatung
- Kultursektor (Museumswesen, Kulturmanagement, Schutz und Pflege weltweiten Kulturbesitzes)
- Tourismus (Fern-, Bildungs- und Kulturtourismus)
- Journalismus
- Wissenschaft (Forschung und Lehre an Hochschulen und Forschungseinrichtungen)
Besonderheiten
- Zwei-Fach-Modell: Das Fach muss zwingend mit einem weiteren Studiengang kombiniert werden, um ein individuelles Berufs- oder Forschungsprofil zu schärfen.
- Lokale Praxisbezüge: Einbindung von praktischen Kontakten zu Religionen vor Ort in die Lehre.
- Mehrsprachigkeit: Die Unterrichtssprachen sind Deutsch und Englisch.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester