Überblick
Der Masterstudiengang Sozial- und Bevölkerungsgeographie an der Universität Bamberg widmet sich den räumlichen Ausprägungen gesellschaftlicher und demographischer Veränderungen. Studierende untersuchen Themen wie Migration, soziale Integration sowie Lebensqualität im internationalen Vergleich mit einem besonderen Blick auf ländliche und städtische Räume. Die universitäre Ausbildung in Bamberg vermittelt theoretisches Wissen und praxisrelevante Werkzeuge für gestalterische Aufgaben in Politik, Planung und Wissenschaft.
Studieninhalte
Alleinstellungsmerkmal: Der Studiengang verbindet die Analyse räumlicher Konsequenzen sozialer und demographischer Prozesse mit einer komparativen Perspektive auf ländliche Räume sowie Stadtquartiere und verknüpft Theorie und methodische Praxis direkt mit der Erarbeitung politischer Handlungsempfehlungen.
Über den Studiengang
Der viersemestrige Masterstudiengang „Sozial- und Bevölkerungsgeographie“ an der Universität Bamberg untersucht räumliche Auswirkungen sich verändernder sozialer und demographischer Prozesse auf lokaler, nationaler und globaler Ebene. Er richtet sich an Studierende verschiedener Fachkulturen wie Geographie, Soziologie, Soziale Arbeit oder Wirtschaftswissenschaften, die lösungsorientiert an Gegenwartsfragen wie Migration, Integration und Lebensqualität arbeiten möchten. Das Studium kombiniert theoretische Grundlagen und innovative Methoden mit einer eng betreuten, praxisnahen Ausbildung.
Studieninhalte & Module
Das Curriculum gliedert sich schwerpunktmäßig in folgende Kernthemen:
- Soziale Herausforderungen und demographischer Wandel in ländlichen Regionen und Stadtquartieren
- Raum- und ortsbezogene Kulturen und Identitäten als ‚neues‘ endogenes Entwicklungspotential
- Migration und Transformation
- Soziale Diversität, räumliche Gerechtigkeit und zivilgesellschaftliche Partizipation
- Innovative quantitative und qualitative humangeographische Methoden
Berufsperspektiven
Der Abschluss qualifiziert für den akademischen und nichtakademischen Arbeitsmarkt in öffentlichen Institutionen, Forschungseinrichtungen und der privaten Wirtschaft. Typische Berufsfelder liegen in der kommunalen Entwicklungspolitik, der Sozial- und Quartiersplanung, der ländlichen Entwicklung in Ministerien sowie im Beratungs- und Projektmanagement. Auch Tätigkeiten im Bereich Inklusion, Seniorenarbeit oder im Medien- und Verlagssektor stehen Absolventinnen und Absolventen offen.
Besonderheiten
- Quereinstieg möglich: Auch ohne Bachelor in Geographie ist eine Zulassung unter bestimmten Voraussetzungen (z. B. 30 ECTS in Sozial-/Wirtschaftstheorie und empirischer Sozialforschung) möglich.
- Integriertes Praktikum: Ein 8-wöchiges Pflichtpraktikum ist fest verankert, um methodische und fachliche Kenntnisse in der Praxis zu vertiefen.
- Flexibilität: Das Studium kann in Vollzeit oder Teilzeit absolviert werden; der Start ist sowohl im Winter- als auch im Sommersemester möglich.
- Internationalität und Sprache: Integrierbare Auslandsaufenthalte sowie die Möglichkeit zur Sprachausbildung über das Sprachenzentrum im Erweiterungsbereich.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Die Zugangsvoraussetzungen sind unter § 32 der Studien-und Fachprüfungsordnung zu finden:
https://www.uni-bamberg.de/abt-studium/aufgaben/pruefungs-studienordnungen/masterstudiengaenge/sozial-und-bevoelkerungsgeographie/
Neben den allgemeinen Zugangsvoraussetzungen:
- Hochschulabschluss mit Modulen im Fach Georgraphie (30 ECTS-Punkte); Module nachholbar bis 2. Fachsemester
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester