Überblick
Der Masterstudiengang Sprache – Interaktion – Kultur an der Universität Bayreuth verbindet sprachwissenschaftliche Disziplinen verschiedener Einzelphilologien zu einem forschungsnahen Gesamtkonzept. Im Fokus stehen die empirische Erforschung von Sprache sowie das Verständnis interkultureller und mehrsprachiger Zusammenhänge. Eine Besonderheit am Standort Bayreuth ist die einzigartige Verknüpfung mit dem dortigen afrikawissenschaftlichen Forschungsschwerpunkt.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Das bundesweit einzigartige Alleinstellungsmerkmal dieses Studiengangs liegt in der Verknüpfung empirischer Sprachforschung mit dem spezifischen Bayreuther Afrikaschwerpunkt und einer breiten Fächervielfalt aus sieben Einzelphilologien. Der fächerübergreifende Master-Studiengang „Sprache – Interaktion – Kultur“ führt linguistische Kompetenzen aus Bereichen wie Germanistik, Anglistik, Romanistik, Arabistik und Afrikanistik zusammen. Studierende haben dabei die Freiheit, ihr Studium nach eigenen Interessen zu gestalten und Lehrveranstaltungen in verschiedenen Sprachen wie Deutsch, Englisch, Französisch oder Arabisch zu wählen.
Studieninhalte & Module
Im Mittelpunkt des forschungsnahen Curriculums stehen eine empirisch ausgerichtete Sprachforschung sowie die Erforschung interkultureller Zusammenhänge. Zu den zentralen Inhalten zählen:
- Empirische Sprachforschung: Untersuchung linguistischer Fragestellungen auf hohem interdisziplinärem Niveau mit empirischen Methoden.
- Sprache und Kultur: Betrachtung von Sprachen (u. a. Deutsch, Englisch, Französisch, Arabisch, afrikanische Sprachen) in ihren kulturellen, interaktionalen und mehrsprachigen Zusammenhängen.
- Fachspezifische Vertiefungen: Sprachwissenschaftliche Module aus Afrikanistik, Anglistik, Arabistik, Romanistik, Germanistik, Interkultureller Germanistik sowie Didaktik der deutschen Sprache und Literatur.
- Interkulturelle Kommunikation: Analyse von Sprachkontakt, Mehrsprachigkeit sowie Prozessen der Globalisierung und Regionalisierung.
Berufsperspektiven
Der Studiengang qualifiziert für vielfältige Berufsfelder, in denen sprachsystematische Kompetenzen und Textkompetenz gefragt sind, wie etwa in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, der Unternehmenskommunikation oder der Personalentwicklung. Ebenso eröffnen sich Karrierewege in internationalen Organisationen, europäischen Institutionen und Verbänden in den Bereichen interkulturelle Kommunikation und Sprachenpolitik. Zudem bereitet das Studium gezielt auf eine wissenschaftliche Laufbahn und eine anschließende Promotion vor.
Besonderheiten
- Eurocampus: Möglichkeit zur Teilnahme an einem speziellen Zertifikatssemester für interkulturelle Kommunikation, das von zehn europäischen Partneruniversitäten (u. a. Cambridge, Paris, Tartu) im Turnus angeboten wird.
- Doppelabschluss: Option auf einen Doppelabschluss in Kooperation mit Moskauer Universitäten (bei entsprechender Eignung).
- Promotion: Direktes Anknüpfen an Bayreuther Promotionsprogramme wie „Kommunikative Konstruktion von Wissen“ oder die Bayreuth International School of African Studies (BIGSAS).
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bachelorabschluss oder gleichwertiger Abschluss mit der Note gut.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester