Überblick
Der Masterstudiengang Maschinenbau an der Hochschule Emden/Leer am Standort Emden bietet eine vertiefende ingenieurwissenschaftliche Qualifikation mit einer flexiblen Kombination aus deutsch- und englischsprachigen Modulen. Neben technischen Vertiefungsrichtungen liegt ein zentraler Fokus auf der Vermittlung von Führungs- und Projektmanagementkompetenzen, die gezielt auf Leitungspositionen oder eine wissenschaftliche Laufbahn vorbereiten. Bewerber mit einem 6-semestrigen Bachelorstudium haben zudem die Möglichkeit, fehlende Leistungspunkte über Zusatzmodule nachzuholen.
Studieninhalte
Tätigkeiten als Entwicklungs- oder Produktionsingenieur*in sowie Führungspositionen im technischen Projektmanagement bilden das zentrale Berufsfeld für Absolvent*innen dieses Studiums.
Über den Studiengang
Der weiterführende Masterstudiengang Maschinenbau (M.Eng.) an der Hochschule Emden/Leer vertieft in drei Semestern Vollzeit (90 ECTS) die Fachkenntnisse aus einem ingenieurwissenschaftlichen Erststudium. Die Studierenden erweitern ihre Qualifikationen im allgemeinen Maschinenbau und werden durch Managementmodule gezielt auf Aufgaben in der Projektleitung und Personalführung vorbereitet. Das hohe wissenschaftliche Niveau der Ausbildung qualifiziert zudem für eine anschließende Promotion zum Dr.-Ing.
Studieninhalte & Module
Das Curriculum umfasst in den ersten zwei Semestern verpflichtende Management- und Grundlagenfächer, eine flexible Spezialisierung aus einem Wahlkatalog sowie einen ausgeprägten Projektbereich. Im dritten Semester wird die Masterarbeit im Unternehmen oder in einem Hochschullabor verfasst.
Zu den Kern- und Wahlmodulen zählen unter anderem:
- Advanced Project Management for Engineers (Pflichtmodul, 5 CP)
- Leichtbau und Innovative Werkstoffe (Pflichtmodul, 5 CP)
- Anlagentechnik (Wahlbereich): z. B. Thermodynamik realer Prozesse, Simulation in der Energietechnik
- Konstruktionstechnik (Wahlbereich): z. B. FEM nichtlinearer Modelle, Apparatebau, MKS (Mehrkörpersysteme)
- Produktionstechnik (Wahlbereich): z. B. Industrie 4.0, Supply-Chain-gerechte Konstruktion, Simulation von Produktionssystemen, Integriertes Produktions- und Prozessmanagement
Berufsperspektiven
Absolvent*innen steht ein weites Betätigungsfeld im Maschinen- und Anlagenbau, in der verarbeitenden Industrie, in Konstruktionsbüros sowie im öffentlichen Dienst offen. Die Aufgabengebiete reichen von der Forschung und Entwicklung über die Planung bis hin zur Prozessüberwachung und Optimierung von Maschinen. Durch die Vermittlung von Führungskompetenzen bestehen hervorragende Chancen auf Leitungspositionen oder eine Karriere in Forschung und Lehre.
Besonderheiten
- Zweisprachiges Studium: Der Studiengang ist vollständig auf Deutsch sowie auf Englisch studierbar; Kurse können frei kombiniert werden.
- Starker Projektfokus: Hohe Praxis- und Forschungsneigung zur Vorbereitung auf Industrieprojekte oder eine Promotion.
- Zulassungsfrei & Flexibel: Es besteht keine Zulassungsbeschränkung und der Studienbeginn ist sowohl im Sommer- als auch im Wintersemester möglich.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester