Überblick
Der Masterstudiengang Human-Computer Interaction an der Universität Würzburg fokussiert sich auf die zukunftsorientierte Gestaltung der Schnittstelle zwischen Mensch und digitaler Technik. Neben innovativen Themenfeldern wie Virtual Reality und intelligenten Benutzungsschnittstellen zeichnet sich das Angebot in Würzburg durch hohe Flexibilität aus. Das Studium kann dabei sowohl in Vollzeit als auch in einer gewählten Teilzeitvariante absolviert werden.
Studieninhalte
Wie lässt sich die Schnittstelle zwischen Mensch und Technik an der Grenze von Informatik, Ergonomie und Psychologie wissenschaftlich erforschen und optimal gestalten?
Über den Studiengang
Der weiterführende Masterstudiengang „Human-Computer-Interaction“ an der Universität Würzburg ist dem Fachbereich Medieninformatik zugeordnet und wird an der Fakultät für Humanwissenschaften betreut. Das deutsch- und englischsprachige Studium bietet eine vertiefende wissenschaftliche Ausbildung an der Schnittstelle von Mensch und Computer. Durch die direkte Anbindung an spezialisierte Lehrstühle erwerben die Studierenden umfassende Kompetenzen in der Erforschung und Entwicklung interaktiver Systeme.
Studieninhalte & Module
Das Curriculum kombiniert wissenschaftliche Theorie mit intensiver Forschungspraxis und bietet individuelle Anpassungsmöglichkeiten:
- Wissenschaftliches Praktikum: 8-wöchige Praxisphase (320 Stunden) mit Erstellung eines wissenschaftlichen Forschungsberichts (z. B. nach IEEE-Vorlage)
- Lehrstuhl für Human-Computer Interaction (HCI): Spezialisierte Vertiefungen und Forschungsprojekte
- Psychologische Ergonomie (PsyErgo): Lehrinhalte zur nutzerzentrierten Gestaltung und Ergonomie
- Psychologie Intelligenter Interaktiver Systeme (PIIS): Module der gleichnamigen Arbeitsgruppe
- Grundlagenvertiefung: Gezieltes Nachholen von Bachelor-Grundlagenveranstaltungen bei Quereinstieg
Berufsperspektiven
Die mathematisch-technische und psychologische Ausbildung bereitet gezielt auf forschungsnahe und wissenschaftliche Tätigkeiten im HCI-Kontext vor. Absolventinnen und Absolventen sind durch die fundierte methodische Schulung befähigt, komplexe Schnittstellenfragen an der Verbindung von Informatik und Psychologie zu analysieren. Die intensive Einbindung in Forschungsarbeiten qualifiziert für anspruchsvolle Aufgaben in Wissenschaft und evidenzbasierter Entwicklung.
Besonderheiten
- Flexibles Teilzeitmodell: Das Studium kann statt in 4 Semestern Vollzeit auch in 8 Semestern Teilzeit (15–20 ECTS pro Semester) absolviert werden, inklusive flexibler Wechselmöglichkeiten.
- Individueller Quereinstieg: Studierende mit einem Bachelor in Fachrichtungen wie Psychologie oder Informatik können nach Absprache mit der Fachstudienberatung gezielt Grundlagen nachholen.
- Aufteilbares Praktikum: Das wissenschaftliche Praktikum kann semesterbegleitend sowie in mehreren Blöcken (ab jeweils 80 Stunden) absolviert werden.
Zulassung & Voraussetzungen
Auswahlverfahren/Eignungsprüfung
Der Zugang zu einem Masterstudiengang setzt einen Bachelorabschluss oder einen gleichwertigen Studienabschluss (z.B. Diplom, Staatsexamen) sowie für diesen Studiengang auch das Bestehen eines Eignungsverfahrens voraus. Außerdem sind bestimmte Kompetenzen in den für das Masterstudium relevanten Lernbereichen nachzuweisen. In welcher Form das Eignungsverfahren durchgeführt wird und welche Kompetenzen in welchem Umfang (ECTS-Punkte) vorausgesetzt werden, kann den fachspezifischen Bestimmungen des Studiengangs entnommen werden: http://www.uni-wuerzburg.de/fileadmin/32020000/Ordnungen/UEbersicht_Master-Netz.pdf
Informationen zum Studiengang und zu den Zugangsvoraussetzungen finden Sie auch auf der Infoseite des Fachbereichs (Internetseite zur Zulassung).
Fristgerechte Bewerbung erforderlich! Informationen zu Fristen und Verfahren finden Sie hier: http://go.uni-wuerzburg.de/master
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester