Überblick
Der Masterstudiengang Funktionswerkstoffe an der Universität Würzburg bietet eine vertiefende interdisziplinäre Ausbildung an der Schnittstelle von Chemie, Physik und Materialwissenschaften. Neben technologischen und biokompatiblen Materialien zeichnet sich das Studium am Standort Würzburg durch die enge Verknüpfung mit renommierten außeruniversitären Forschungseinrichtungen aus. Studierende erwerben zielgerichtet Qualifikationen für anspruchsvolle Tätigkeiten in der Werkstoffentwicklung und industriellen Forschung.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Absolventinnen und Absolventen qualifizieren sich mit dem Master Funktionswerkstoffe für anspruchsvolle Tätigkeiten in der Forschung und Entwicklung an der Schnittstelle von Chemie, Physik und Materialwissenschaften. Der weiterführende Studiengang an der Universität Würzburg bietet eine vertiefende interdisziplinäre Ausbildung in diesen naturwissenschaftlichen Fachbereichen. Das Studium kann sowohl im Wintersemester als auch im Sommersemester aufgenommen werden.
Studieninhalte & Module
Die Studieninhalte umfassen theoretische Kenntnisse und praktische Laborerfahrungen in folgenden Kernbereichen:
- Chemie: Anorganische, Organische und Physikalische Chemie
- Materialwissenschaften & Biomaterialien: Polymere, Molekulare Materialien, weiche Materialien, Metalle, Halbleiter und Keramiken
- Experimentelle Physik & Elektronik: Mechanik, Wärmelehre, Elektrizität, Magnetismus und Optik
- Praktische Mathematik: Analysis, Lineare Algebra, Differentialgleichungen und Statistik
Berufsperspektiven
Das Masterstudium bereitet gezielt auf interdisziplinäre Berufsfelder in der werkstofforientierten Forschung und Entwicklung vor. Durch die praxisnahe Laborausbildung eröffnen sich Einsatzmöglichkeiten in Bereichen wie der Halbleitertechnik, Biomaterialentwicklung oder der chemisch-physikalischen Materialforschung. Zudem bildet der qualifizierende Abschluss die Grundlage für eine wissenschaftliche Weiterentwicklung im Rahmen einer Promotion.
Besonderheiten
Für die Zulassung können Bewerberinnen und Bewerber Kompetenzen aus zwei verschiedenen Bereichen nachweisen: Bereich I legt den Schwerpunkt stärker auf Chemie, während Bereich II ausgeglichene Laboranteile in Chemie, Physik und Materialwissenschaften erfordert. Die Auswahl beinhaltet ein Eignungsverfahren, das Ende Juli bis Ende August (für das Wintersemester) beziehungsweise Ende Januar bis Ende Februar (für das Sommersemester) durchgeführt wird. Bewerbungsschluss ist der 15. Juli bzw. der 15. Januar.
Zulassung & Voraussetzungen
Auswahlverfahren/Eignungsprüfung
Der Zugang zu einem Masterstudiengang setzt einen Bachelorabschluss oder einen gleichwertigen Studienabschluss (z.B. Diplom, Staatsexamen) sowie für diesen Studiengang auch das Bestehen eines Eignungsverfahrens voraus. Außerdem sind bestimmte Kompetenzen in den für das Masterstudium relevanten Lernbereichen nachzuweisen. In welcher Form das Eignungsverfahren durchgeführt wird und welche Kompetenzen in welchem Umfang (ECTS-Punkte) vorausgesetzt werden, kann den fachspezifischen Bestimmungen des Studiengangs entnommen werden: http://www.uni-wuerzburg.de/fileadmin/32020000/Ordnungen/UEbersicht_Master-Netz.pdf
Informationen zum Studiengang und zu den Zugangsvoraussetzungen finden Sie auch auf der Infoseite des Fachbereichs (Internetseite zur Zulassung).
Fristgerechte Bewerbung erforderlich! Informationen zu Fristen und Verfahren finden Sie hier: http://go.uni-wuerzburg.de/master
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester