Überblick
Der Masterstudiengang Industriedesign: Interface Design an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel widmet sich der gestalterischen Entwicklung intelligenter und nutzerorientierter Schnittstellen. Die Studierenden verknüpfen zukunftsweisende Technologien mit gesellschaftlich relevanten Themen, um digitale und physische Interaktionsräume neu zu denken. Das vertiefende Studium richtet sich an Absolventinnen und Absolventen aus dem Designbereich sowie an Interessierte aus angrenzenden Disziplinen wie der Psychologie oder den Ingenieurwissenschaften.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle von Industriedesign, digitaler Interaktion und menschzentrierter Gestaltung bietet der weiterführende Masterstudiengang „Industriedesign: Interface Design“ an der Muthesius Kunsthochschule Kiel eine spezialisierte akademische Ausbildung. Das Studium vertieft die Fähigkeiten zur Konzeption und Gestaltung physischer sowie digitaler Schnittstellen und interaktiver Systeme. Studierende erarbeiten dabei innovative Designlösungen für technische, gesellschaftliche und urbane Herausforderungen.
Studieninhalte & Module
Die Studieninhalte verknüpfen theoretische Ansätze mit praxisnahen Entwurfsprojekten. Zu den zentralen Schwerpunkten zählen:
- Interface & Interaction Design: Konzeption und funktionale Gestaltung von Benutzeroberflächen und interaktiven Systemen.
- Urban Design & Urban Furniture: Gestalterische Auseinandersetzung mit Mobiliar, Objekten und Interaktionen im öffentlichen Raum.
- Social & Solidarity Design: Entwicklung von Gestaltungskonzepten zur Förderung des sozialen Miteinanders und gesellschaftlicher Solidarität.
- Praxis- und Entwurfsprojekte: Durchführung interdisziplinärer Projekte und eigenständiger Gestaltungsarbeiten.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen qualifizieren sich für anspruchsvolle Tätigkeiten in Designagenturen, IT- und Industrieunternehmen sowie in öffentlichen Institutionen. Das Spektrum reicht von der UI/UX-Entwicklung über das strategische Industriedesign bis hin zur Gestaltung urbaner Interaktionsräume. Zudem legt der Master of Arts das Fundament für eine freiberufliche Selbstständigkeit oder eine wissenschaftliche Weiterqualifikation.
Besonderheiten
Ein prägendes Element des Studiengangs sind fachübergreifende Praxis-Workshops mit internationalen Gastdozierenden, wie etwa von der Faculdade de Belas Artes da Universidade de Lisboa. Ein Beispiel hierfür ist das Format „Kiellinie – Design for Interaction of Solidarity“, bei dem Studierende konkrete gestalterische Ideen für den öffentlichen Raum direkt vor Ort entwickeln.
Zulassung & Voraussetzungen
Auswahlverfahren/Eignungsprüfung
Erster berufsqualifizierender Studienabschluss und Bestehen der Eignungsprüfung.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester