Überblick
Der kooperative Studiengang „Allgemeiner Maschinenbau Plus“ an der Hochschule Aalen verbindet eine handwerkliche IHK-Berufsausbildung direkt mit einem akademischen Ingenieurstudium. Innerhalb von zehn Semestern erwerben die Studierenden am Standort Aalen zwei vollwerte Abschlüsse und sammeln umfassende Praxiserfahrung. Das Modell zeichnet sich durch die enge Verknüpfung von betrieblicher Ausbildungsrealität, moderner Ingenieurtheorie und starker regionaler Industrienähe aus.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Zwei berufsqualifizierende Abschlüsse in fünf Jahren kennzeichnen den kooperativen Studiengang „Allgemeiner Maschinenbau Plus“ an der Hochschule Aalen. Die Kombination aus einer betrieblichen IHK-Berufsausbildung und einem wissenschaftlichen Ingenieurstudium verzahnt handwerkliche Praxis direkt mit theoretischem Fachwissen. Nach zehn Semestern Vollzeitstudium erwerben die Studierenden sowohl den akademischen Grad Bachelor of Engineering als auch einen IHK-Berufsabschluss.
Studieninhalte & Module
Die akademische Ausbildung vermittelt in den ersten Semestern ein breites ingenieurwissenschaftliches Fundament, das im weiteren Verlauf durch moderne Technologien und individuelle Schwerpunkte ergänzt wird:
- Ingenieurwissenschaftliche Grundlagen: Solide Basis in den Kernfächern des Maschinenbaus (Semester 1 bis 4)
- Cyberphysische Systeme: Analyse und Entwicklung hochvernetzter technischer Anwendungen
- Smarte Produktion: Moderne Herstellungsverfahren und digitale Produktionsprozesse
- Zuverlässigkeit & Lebensdauer: Methoden zur Lebensdauer- und Zuverlässigkeitsgestaltung von Bauteilen
- Praxis- und Projektmodule: Praktisches Studiensemester im Unternehmen sowie anwendungsorientierte Projektarbeiten
- Bachelorarbeit: Selbstständige, wissenschaftlich fundierte Bearbeitung einer Problemstellung im fünften Studienjahr
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen profitieren von einer Doppelqualifikation, die theoretische Entwicklungskompetenz mit praktischer Betriebserfahrung vereint. Dies ermöglicht einen direkten Einstieg in anspruchsvolle Ingenieur- und Fachaufgaben, häufig direkt bei den kooperierenden Ausbildungsunternehmen. Typische Betätigungsfelder liegen in der Entwicklung, der vernetzten Produktion sowie im Projektmanagement moderner Industriebetriebe.
Besonderheiten
- Doppelabschluss: Parallelabschluss aus IHK-Facharbeiterbrief (Abschlussprüfungen AP1 und AP2) und Bachelor of Engineering.
- Strukturierter Ablauf: Das 1. Jahr erfolgt im Unternehmen und der Berufsschule, ab dem 2. Jahr startet parallel das Studium an der Hochschule. Integration eines praktischen Studiensemesters im 4. Jahr.
- Starke Unternehmenskooperationen: Enger Praxisbezug durch Partnerunternehmen der Region (z. B. EMAG LaserTec, ELWEMA Automotive, Kleemann GmbH).
- Zulassung & Akkreditierung: Kein Numerus Clausus (NC-frei); der Studiengang ist offiziell akkreditiert.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Sommersemester