Überblick
Der Masterstudiengang Gesundheitswissenschaften an der Westsächsischen Hochschule Zwickau bietet eine vielseitige, interdisziplinäre Qualifikation an der Schnittstelle von Gesundheit, Ökonomie und Politik. Studierende analysieren nationale wie internationale Gesundheitssysteme und beschäftigen sich vertieft mit Versorgungsforschung sowie modernen Managementstrategien. Die Verknüpfung wissenschaftlicher Analysemethoden mit der gezielten Förderung von Entscheidungskompetenzen zeichnet das Studium in Zwickau besonders aus.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Der Masterstudiengang Gesundheitswissenschaften (M.Sc.) an der Westsächsischen Hochschule Zwickau zeichnet sich durch seine breit angelegte, interdisziplinäre Ausrichtung aus, die vertieftes Wissen über internationale Gesundheitssysteme und Versorgungsforschung mit komplexer Datenanalyse sowie strategischen Managementtechniken verknüpft. Studierende setzen sich mit physischen, psychischen, sozialen und systemischen Aspekten von Gesundheit auseinander und trainieren gezielt ihre Führungs- und Entscheidungskompetenzen. Das viersemestrige Vollzeitstudium bereitet umfassend darauf vor, vernetzte Versorgungsstrukturen im nationalen und internationalen Kontext zu konzipieren und wissenschaftlich fundiert zu evaluieren.
Studieninhalte & Module
Das Curriculum verbindet methodische Grundlagen, ökonomische Kenntnisse und praxisorientierte Managementfertigkeiten. Zu den zentralen Kern- und Wahlpflichtbereichen gehören:
- Komplexe Analysestrategien für gesundheitswissenschaftliche Daten
- Management im Gesundheitswesen: Strategieentwicklung, Konfliktlösung und Personalwesen
- Gesundheitspolitik und -ökonomie im internationalen Vergleich
- Evidence based Medicine / Nursing & Management und Health Technology Assessment
- Regionale und internationale Perspektiven der Netzwerkbildung
- Integriertes Praxismodul (aufgeteilt auf das 2. und 3. Semester)
- Wahlpflichtmodule: u. a. Nachhaltigkeitsmanagement, Prozess- und Workflow-Management, Finanzcontrolling, Erwachsenenbildung sowie International perspectives on aging
- Masterprojekt im 4. Semester
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen qualifizieren sich für vielfältige Fach- und Führungspositionen in Einrichtungen des Gesundheitswesens wie Krankenhäusern, Pflegebetrieben oder bei der Leitung von Gesundheitsprogrammen. Weitere Tätigkeitsfelder bieten sich in der Organisationsberatung und -entwicklung, der Evaluation und Begutachtung, in Forschungseinrichtungen sowie in der Laufbahn des höheren nicht-technischen Dienstes in der öffentlichen Verwaltung.
Besonderheiten
Eine Besonderheit des Studiengangs ist das fest in das Curriculum integrierte, zweiteilige Praxismodul, das sich über das zweite und dritte Semester erstreckt. Zudem ist der Studiengang zulassungsfrei; als Zugangsvoraussetzung gilt neben einem einschlägigen Erststudium (mindestens 180 ECTS, z. B. in Gesundheits- und Pflegewissenschaften, Sozialwissenschaften oder Medizin) das Einreichen eines begleitenden „Letter of Intent“.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
1.) Ein erster einschlägiger berufsqualifizierender Hochschulabschluss mit mindestens 180 Leistungspunkten (ECTS-Punkte), vorzugsweise auf den Gebieten der Gesundheits- und Pflegewissenschaften, Sozialwissenschaften, Medizin oder anderen einschlägigen Studiengängen. 2.) Eine hohe Motivation zum Studium, die in einem "letter of intent" dargelegt wird 3.) Sprachvoraussetzungen für Nicht-Muttersprachler: Deutsch C1
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester