Überblick
Der Bachelorstudiengang Mechatronik kompakt durch Anrechnung (MekA) an der Hochschule Aalen richtet sich an ausgebildete Techniker, die ihre Kenntnisse an der Schnittstelle von Mechanik, Elektronik und Informatik akademisch vertiefen möchten. Durch die Anerkennung bereits erbrachter Leistungen verkürzt sich die Studiendauer in Aalen auf fünf Semester. Das Programm bereitet gezielt auf anspruchsvolle Entwicklungs- und Ingenieursaufgaben in modernen Technologiebranchen vor.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Staatlich geprüften Techniker:innen der Fachrichtungen Maschinentechnik oder Mechatronik von Partnerfachschulen ermöglicht dieses Studienmodell den Erwerb des Titels Bachelor of Engineering in einer verkürzten Regelstudienzeit von fünf Semestern. Das Programm baut direkt auf den Vorkenntnissen der Weiterbildung auf und vertieft gezielt das Wissen an den Schnittstellen von Mechanik, Elektronik und Informatik. Die Zulassung für das deutschlandweit angebotene Vollzeitstudium erfolgt ohne Numerus Clausus (NC) jeweils zum Wintersemester.
Studieninhalte & Module
Inhalte aus der Technikerweiterbildung werden angerechnet, sodass der Fokus auf weiterführenden mathematisch-ingenieurwissenschaftlichen Fächern und aktuellen Technologietrends liegt:
- 1. Jahr: Vertiefung der ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen (unter anderem Mathematik und Elektrotechnik) sowie fortgeschrittene Module und Praktika.
- 2. Jahr: Fachspezifische Themen des Maschinenbaus und der Mechatronik sowie Behandlung aktueller Branchentrends.
- 3. Jahr: Praktische Anwendung des Wissens im Rahmen eines Praxisprojekts und Verfassen der Bachelorarbeit.
- Spezialisierte Labore: Die praktische Ausbildung nutzt Infrastrukturen wie die Labore für Aktorik, Sensorik und Systemdynamik, Fertigungstechnik und Automatisierung, Modellbasierte Systementwicklung sowie Zuverlässige Mechatronische Systeme.
Berufsperspektiven
Absolvierende verfügen über eine kombinierte Qualifikation aus beruflicher Praxis und akademischem Ingenieurwissen, was sie für Fach- und Führungsausgaben in regionalen sowie internationalen Unternehmen qualifiziert. Im Anschluss besteht zudem die Möglichkeit, konsekutive Masterstudiengänge wie „Systems Engineering“ oder „Höheres Lehramt an beruflichen Schulen (Ingenieurpädagogik)“ zu belegen.
Typische Einsatzfelder liegen in folgenden Branchen:
- Robotik und Automation
- Anlagen- und Sondermaschinenbau
- Klimaneutrale Produktions-, Energie- und Umwelttechnik
- Medizintechnik und pharmazeutische Industrie
- IT, Softwareentwicklung und digitale Transformation
- Industriedesign und Simulation
Besonderheiten
Voraussetzung für die Immatrikulation ist der Abschluss an einer der kooperierenden Fachschulen in Baden-Württemberg oder Bayern (unter anderem in Aalen, Stuttgart, Ulm, Ansbach, Augsburg, Würzburg). Neben der verkürzten Studiendauer durch pauschale Anrechnung ist im dritten Studienjahr eine eigenständige Praxisphase fest im Lehrplan integriert.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester