Überblick
An der Universität des Saarlandes in Saarbrücken setzt sich der Bachelorstudiengang Katholische Theologie wissenschaftlich und kritisch mit dem christlichen Glauben, seinen historischen Wurzeln und modernen Bedeutungen auseinander. Das Studium wird im Zwei-Fächer-Modell als Erweitertes Hauptfach oder Nebenfach angeboten und zeichnet sich durch seine vielseitige Verknüpfung von theologischer Theorie, Kulturwissenschaften und Genderforschung aus. Studierende erwerben umfassende Reflexionskompetenzen für gesellschaftliche Orientierungsfragen sowie praxisrelevante Schlüsselqualifikationen.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Wie lassen sich religiöse Sinnsysteme, Glaube und gesellschaftliche Werte in der Gegenwart wissenschaftlich reflektieren und Orientierungskonzepte daraus gewinnen? Der 6-semestrige 2-Fächer-Bachelorstudiengang an der Universität des Saarlandes kombiniert die kritische Auseinandersetzung mit christlichen Traditionen mit praxisnahen Modulen und modernen Schwerpunkten wie der Genderforschung und Religionsgeschichte. Studierende können das Fach als erweitertes Hauptfach oder Nebenfach wählen und durch einen integrierten Professionalisierungsbereich gezielt profilieren.
Studieninhalte & Module
Die wissenschaftliche Ausbildung ist in eine Einführungs- und eine Vertiefungsphase gegliedert und deckt theoretische Grundlagen sowie aktuelle Fragestellungen ab:
- Einführungsphase: Techniken wissenschaftlichen Arbeitens in Theologie und Religionswissenschaft, Einführung in die biblische, historische und systematische Theologie sowie in theologische Ethik und praktische Theologie.
- Vertiefungsphase: Schöpfungslehre, Anthropologie und Eschatologie, Gotteslehre und Christologie, Begründung und Bereiche ethischer Verantwortung, Religion und Religionen, Kirche (Entstehung und Geschichte) sowie Das Christentum in einer religiös pluralen Welt.
- Schwerpunkte: Ergänzend zu den theologischen Kernfächern werden Schwerpunkte in der Religionsgeschichte und der Genderforschung angeboten.
Berufsperspektiven
Die vermittelten analytischen und ethischen Kompetenzen qualifizieren für ein breites Spektrum an Aufgaben in kirchlichen und außerkirchlichen Feldern. Der Erwerb praxisrelevanter Zusatzqualifikationen erleichtert dabei den direkten Übergang in unterschiedliche Berufssparten.
- Kirchlicher und außerkirchlicher Bildungs- und Beratungsbereich
- Medienbereich, Journalismus und Verlagswesen
- Sozial-karitativer Sektor und kulturelle Einrichtungen
- Wirtschaftsunternehmen (beispielsweise im Personalbereich)
Besonderheiten
Ein fachnahes Praktikum, das optional im Ausland absolviert werden kann, ermöglicht erste Einblicke in das Berufsleben. Im Erweiterten Hauptfach umfasst der Professionalisierungsbereich 24 CP mit praxisnahen Lehrveranstaltungen zu Themen wie Digitalen Arbeitswelten, Journalismus, Marketing oder Kommunikation. Die für das Hauptfach erforderlichen Sprachnachweise in Latein (Stufe 1) und Griechisch (Stufe 1) können während des Studiums im Professionalisierungsbereich erworben werden.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester