Überblick
An der Universität des Saarlandes in Saarbrücken tauchen Studierende der Lateinischen Philologie tief in die Sprache, Literatur und Kultur der römischen Antike sowie deren europäische Nachwirkung ein. Der Studiengang verbindet die wissenschaftliche Analyse klassischer Schriften mit der Ergründung historischer Geistesströmungen. Eine Besonderheit bildet die flexible Kombination mit einem praxisorientierten Ergänzungsbereich für vielfältige Berufsperspektiven.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Einzigartig verknüpft das Bachelorfach Lateinische Philologie an der Universität des Saarlandes die intensive Erforschung der lateinischen Sprache und Literatur von ihren Anfängen bis in die Spätantike mit deren Nachwirkung in der europäischen Kultur sowie grundlegenden Einblicken in die Gräzistik. Durch die vertiefte Sprachreflexion und die philologische Textinterpretation erwerben Studierende eine ausgeprägte Schulung der Logik. Der Studiengang wird im Rahmen eines 2-Fächer-Bachelors als erweitertes Hauptfach oder Nebenfach studiert und bietet vielfältige Kombinationsmöglichkeiten mit Fächern wie Digital Humanities, Geschichte oder Informatik.
Studieninhalte & Module
Kernbereiche des fachwissenschaftlichen und praxisorientierten Lehrangebots umfassen:
- Sprachwissenschaft: Erwerb fundierter Kenntnisse in Morphologie, Syntax und Grammatik der lateinischen Sprache
- Literaturwissenschaft: Auseinandersetzung mit antiker Literaturtheorie, Gattungen, Metrik, Sprachstilen und Quellenforschung
- Sprach- und Lektürepraxis: Stil- und Lektüreübungen zur Festigung des flüssigen Lesens, Verstehens und Übersetzens lateinischer Texte
- Literatur- und Geistesgeschichte: Betrachtung römischer Autoren und Epochen, griechischer Vorläufer sowie der Rezeption in der europäischen Literatur
- Professionalisierungsbereich (24 CP): Praxisnahe Lehrveranstaltungen in Feldern wie Digitale Arbeitswelten, Journalismus, Marketing, Kommunikation und Management, Kultur in der Praxis sowie Sprachkurse
Berufsperspektiven
Die Ausbildung qualifiziert grundsätzlich für alle Berufsfelder, die sich mit Literatur und Sprache befassen, bereitet durch die Schulung des logischen Verständnisses aber auch auf analytische Tätigkeiten vor. Über den integrierten Professionalisierungsbereich können gezielt praxisrelevante Zusatzqualifikationen erworben werden.
Typische Berufsfelder sind:
- Journalismus und Medien
- Lektorat und Verlagswesen
- Dramaturgie
- Bibliotheken und Archive
Besonderheiten
Ein fachnahes Praktikum, das auch im Ausland absolviert werden kann, ermöglicht erste Einblicke in das spätere Berufsleben. Sprachlich setzt der Studiengang das Latinum und das Graecum voraus (Nachweis bis spätestens Ende des 1. Studienjahres); fehlende Griechischkenntnisse können direkt im Professionalisierungsbereich des erweiterten Hauptfachs nachgeholt werden.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester