Überblick
Der Masterstudiengang Agrarmanagement an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf am Standort Freising bereitet gezielt auf Führungsaufgaben in der Agrar- und Gartenbauwirtschaft vor. Im Fokus stehen die ökonomische sowie ökologische Optimierung betrieblicher Abläufe und die Einbindung digitaler Technologien entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Das dreisemestrige Studium vereint Fachwissen aus unterschiedlichen Disziplinen, um zukunftsfähige Lösungen für den Sektor zu entwickeln.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Agrarmanagement optimieren produzierende landwirtschaftliche sowie gartenbauliche Betriebe standortgerecht, ressourceneffizient und ökonomisch stabil oder gestalten Zukunftsmodelle für die gesamte Wertschöpfungskette. Der dreisemestrige Master of Science an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (Campus Weihenstephan in Freising) baut auf einem einschlägigen Bachelorstudium (z. B. Landwirtschaft oder Gartenbau) auf und vertieft die fachlichen sowie methodischen Managementkompetenzen. Im Mittelpunkt des Studiums stehen zukunftsrelevante Themen wie Digitalisierung, Datenmanagement, Nachhaltigkeit und Standortgerechtigkeit.
Studieninhalte & Module
Das Masterstudium umfasst drei methodische Pflichtmodule, ein zentrales Praxisprojekt sowie individuelle Wahlmöglichkeiten über managementbezogene und fachwissenschaftliche Wahlpflichtmodule. Zu Studienbeginn entscheiden sich die Studierenden für eine von drei Vertiefungsrichtungen:
- Management von Betriebssystemen in der Landwirtschaft: Ganzheitliche Analyse und Entwicklung zukunftsfähiger Agrarsysteme (inkl. Praxisprojekt sowie Modulen wie teilflächenspezifischer Pflanzenbau, Grünlandvegetation & Futterkonservierung, Herdenmanagement Rind oder Qualität landwirtschaftlicher Erzeugnisse).
- Management von Betriebssystemen im ökologischen Land- und Gartenbau: Abstimmung betriebsinterner Prozesse von der Erzeugung bis zur Vermarktung unter Einbeziehung von Standortpotenzialen (inkl. Praxisprojekt für Ökobetriebe und Modulen wie ökologischer Marktfrucht- & Feldgemüsebau sowie ökologische Tierhaltung).
- Management von Wertschöpfungsketten: Interdisziplinäre Ausrichtung auf die Vermarktung, Aufbereitung und Verarbeitung von Rohstoffen entlang der gesamten Kette von der Urproduktion bis zum Konsumenten.
Berufsperspektiven
Der Masterabschluss qualifiziert zielgerichtet für Führungspositionen in Unternehmen entlang der landwirtschaftlichen und gartenbaulichen Wertschöpfungskette. Darüber hinaus eröffnet das Studium Laufbahnmöglichkeiten im gehobenen Dienst bei staatlichen Behörden. Durch die vermittelten Analyse- und Managementfähigkeiten sind die Absolventen in der Lage, komplexe Systeme an wirtschaftliche und ökologische Veränderungen anzupassen.
Besonderheiten
Eine Besonderheit des Studiengangs ist das fakultätsübergreifende Lehrangebot: Der Master wird kooperativ von den drei Fakultäten „Nachhaltige Agrar- und Energiesysteme“, „Gartenbau und Lebensmitteltechnologie“ sowie „Landwirtschaft, Lebensmittel und Ernährung“ durchgeführt. Dies ermöglicht den Studierenden den Zugriff auf ein breites Spektrum an Fachmodulen und interdisziplinärer Expertise.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Das Studium kann bereits vor dem Erwerb des Bachelorabschlusses aufgenommen werden; mit der Bewerbung ist dann eine Bescheinigung darüber vorzulegen, dass zu erwarten ist, dass der Bachelorabschluss spätestens 6 Wochen nach Studienbeginn mit Durchschnittsnote mind. gut vorgelegt werden kann. Bewerber mit weniger als 210 EC (aber mindestens 180 EC) müssen fehlende Leistungspunkte innerhalb eines Jahres nach Studienbeginn aus dem Bachelorstudienangebot der Hochschule nachgeholt haben.
Module finden an den Studienorten in Freising und Triesdorf (bei Ansbach) statt.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester