Überblick
Der Masterstudiengang Regionalmanagement an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf befähigt Studierende zur nachhaltigen Weiterentwicklung städtischer sowie ländlicher Räume. Im Zentrum steht die strategische Vernetzung von Schlüsselakteuren aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zur Ausschöpfung lokaler Zukunftspotenziale. Die vertiefende Ausbildung kombiniert betriebswirtschaftliches Know-how mit moderner Raumplanung und praxisnahen Steuerungskompetenzen.
Studieninhalte
Wie lassen sich ländliche und städtische Räume nachhaltig gestalten, ihre Potenziale optimal nutzen und Akteure aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft für eine zukunftsfähige Entwicklung verbinden? Der Masterstudiengang Regionalmanagement an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf liefert die Antworten und Werkzeuge für diese Aufgaben.
Über den Studiengang
Der dreisemestrige Masterstudiengang Regionalmanagement (M. Sc.) am Campus Triesdorf vermittelt das gesamte Kompetenzspektrum einer nachhaltigen und integrativen Regionalentwicklung. Im Mittelpunkt steht die Befähigung, zukunftsfähige Strategien für ländliche Räume sowie Metropolregionen im Kontext eines zusammenwachsenden „Europas der Regionen“ zu gestalten. Das interdisziplinäre Studium ist zulassungsfrei und kann sowohl im Sommer- als auch im Wintersemester begonnen werden.
Studieninhalte & Module
Das Curriculum ist querschnittsorientiert aufgebaut: Die ersten zwei Semester vermitteln fachliche und soziale Kompetenzen, während das dritte Semester für die Masterarbeit, ein vierwöchiges Betriebspraktikum und arbeitsmarktbezogene Fachkurse vorgesehen ist. Zu den zentralen Pflichtmodulen gehören:
- Management regionaler Prozesse mit Moderationsseminar
- Räumliche Planung und Entwicklung
- Businessmanagement sowie Öffentlichkeitsarbeit und Mediendesign
- Regionalforschung und geografische Informationssysteme
- Regionale Wirtschafts- und Entwicklungsförderung (Existenzgründerseminar)
- Regionale Entwicklungskonzepte
- Strategien und Instrumente der Europäischen Regionalpolitik
- Marketing und Management regionaler Wertschöpfungsketten
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen qualifizieren sich für Führungspositionen im Management von Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen, Verbänden sowie in der Regionalberatung. Sie vernetzen Akteure aus Politik, Verwaltung, Umwelt, Landwirtschaft, Tourismus und Kultur, um Entwicklungsprozesse aktiv zu begleiten. Zu den Hauptaufgaben gehören die Identifikation regionaler Stärken, die Akquise finanzieller Mittel sowie die Moderation und Planung konkreter Zukunftsprojekte.
Besonderheiten
- Gute Vereinbarkeit mit Berufstätigkeit: Die Pflichtveranstaltungen finden gebündelt von Mittwoch bis Freitag (teilweise Samstag) statt. Derzeit werden die Lehrveranstaltungen mittwochs in der Regel online durchgeführt, was auch Teilzeit-Berufstätigen das Studium ermöglicht.
- Hoher Praxisbezug: Ein integriertes, mindestens vierwöchiges Betriebspraktikum, Fall- und Projektstudien sowie der Einsatz externer Fachleute garantieren die Nähe zum Berufsalltag.
- Individuelle Profilierung: Ein breites Wahlpflichtangebot ermöglicht Schwerpunkte in Bereichen wie Destinationsmanagement, nachhaltige Energiewirtschaft oder Konfliktmanagement.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Eine praktische Tätigkeit von mindestens 20 Wochen im Rahmen eines Praxissemesters, eines Praktikums oder durch Berufserfahrung.
Ausländische Bewerber, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, haben darüber hinaus durch den erfolgreichen Abschlusses der Deutschen Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH) oder einer entsprechenden Prüfung ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache nachzuweisen.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester