Überblick
Der Bachelorstudiengang Elektrotechnik an der Universität Rostock vermittelt fundierte wissenschaftliche und technische Grundlagen für angehende Ingenieurinnen und Ingenieure. Im Herzen der Hansestadt deckt die Ausbildung zukunftsweisende Felder von der Automatisierung bis zur Energietechnik ab. Studierende profitieren dabei von flexiblen Spezialisierungsmöglichkeiten und einer hervorragenden Betreuung.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Als angehende Ingenieurinnen und Ingenieure entwickeln Studierende Geräte sowie Systeme, die auf Elektrizität beruhen, und erlangen mit dem Abschluss das Recht zur Führung der geschützten Berufsbezeichnung „Ingenieurin“ bzw. „Ingenieur“. Die Universität Rostock vermittelt hierfür ein breites Fundament von der Mikrosystem- bis zur Energietechnik, gekoppelt mit der Wahl zwischen einem integrierten Berufspraktikum oder einer fachlichen Vertiefung. Ein günstiges Studierenden-Lehrenden-Verhältnis und ein Mentoring-Programm gewährleisten dabei eine intensive Betreuung während des Studiums.
Studieninhalte & Module
In den ersten fünf Semestern erwerben die Studierenden mathematisch-naturwissenschaftliche sowie ingenieur- und informatikwissenschaftliche Grundlagen. Ab dem sechsten Semester folgt die individuelle Schwerpunktsetzung über Wahlpflichtmodule. Den Kern der Ausbildung bildet der Entwurf von Schaltkreisen, elektronischen Komponenten und Geräten sowie die Programmierung von Computern und Mikrokontrollern.
- Grundlagenausbildung (1.–5. Semester): Naturwissenschaften, Elektrotechnik, Informatik und fachspezifische Arbeitsmethoden
- Wahlpflicht- und Schwerpunktsbereiche (6.–7. Semester): Vertiefung in Feldern wie Informationstechnik, Mikroelektronik, Automatisierungstechnik, Nachrichtentechnik, Mikrosystemtechnik und Energietechnik
- Abschlussphase (7. Semester): Bachelorarbeit kombiniert mit einem Berufspraktikum oder einer erweiterten theoretischen Ausbildung im Wahlpflichtbereich
Berufsperspektiven
Der universitäre Bachelor-Abschluss bietet direkte Einstiegsmöglichkeiten und hervorragende Entwicklungschancen in der Industrie, da der Bedarf an Ingenieurinnen und Ingenieuren stetig wächst. Absolventinnen und Absolventen arbeiten auf allen Gebieten der Forschung, Entwicklung und Anwendung elektrischer sowie elektronischer Systeme. Ein anschließendes Master-Studium (z. B. in Elektrotechnik oder Informationstechnik) qualifiziert zusätzlich für wissenschaftliche Aufgaben und leitende Funktionen.
Typische Einsatzfelder umfassen:
- Automatisierungs- und Nachrichtentechnik
- Mikro- und Mikrosystemtechnik
- Energietechnik und Informationstechnik
- Entwurf und Programmierung eingebetteter Systeme und Mikrokontroller
Besonderheiten
- Optionales Berufspraktikum: Integration eines Industriepraktikums im In- oder Ausland im 7. Semester als Alternative zur rein akademischen Vertiefung.
- Freiwilliges Auslandssemester: Möglichkeit für einen Studienaufenthalt an einer ausländischen Hochschule für bis zu ein Semester.
- Betreuung & Mentoring: Günstiges Betreuungsverhältnis sowie Unterstützung beim Studienstart durch Studierende höherer Fachsemester.
- Individuelles Teilzeitstudium: Option zur Verlängerung der Regelstudienzeit bei Berufstätigkeit, Kindererziehung oder Pflegeaufgaben.
- Geschützte Berufsbezeichnung: Berechtigung zum Führen des Titels „Ingenieurin“ / „Ingenieur“ nach dem Architekten- und Ingenieurgesetz M-V.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester