Überblick
Der Masterstudiengang „Kriminologie und Gewaltforschung“ an der Universität Regensburg analysiert die Ursachen, Ausprägungen und gesellschaftlichen Folgen von Kriminalität und Aggression aus unterschiedlichen Perspektiven. Durch die Zusammenarbeit von sieben verschiedenen Fakultäten verbindet das Studium am Standort Regensburg juristisches, neurobiologisches, psychologisches sowie soziologisches Fachwissen. Dieser breite interdisziplinäre Ansatz bereitet Studierende auf anspruchsvolle Aufgaben in der Kriminalitätsanalyse, Prävention und wissenschaftlichen Forschung vor.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Das Studium eröffnet Absolventinnen und Absolventen multidisziplinäre Tätigkeitsfelder an den Schnittstellen von Forschung, Rechtswesen, Psychologie und Soziologie. Der interdisziplinäre Studiengang „Kriminologie und Gewaltforschung“ (Master of Arts) an der Universität Regensburg beschäftigt sich umfassend mit den Ursachen, Erscheinungsformen und Folgen von Straftaten, Gewalt und Aggression. Das Studium umfasst eine Regelstudienzeit von 4 Semestern (120 LP) und richtet sich an Absolventen von Studiengängen der beteiligten Fachrichtungen.
Studieninhalte & Module
Innerhalb der Module besuchen die Studierenden fächerübergreifende Veranstaltungen aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen:
- Rechtswissenschaft und Kriminologie: Juristische und kriminologische Grundlagen sowie Theorien
- Medizin und Biologie: Erkenntnisse aus der Medizin und (Neuro-)Biologie
- Psychiatrie und Psychologie: Schwerpunkte in Psychologie und (Forensischer) Psychiatrie
- Gesellschaftswissenschaften: Perspektiven aus Politologie und Soziologie
- Geisteswissenschaften: Inhalte aus Theologie sowie Sprach- und Kulturwissenschaften
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen qualifizieren sich für anspruchsvolle Aufgaben in der kriminologischen Theorie- und Praxisarbeit sowie in der Gewalt- und Aggressionsforschung. Durch die Verknüpfung von Erkenntnissen aus Rechts-, Sozial- und Naturwissenschaften sind sie auf Tätigkeiten in interdisziplinären Forschungseinrichtungen, Fachbehörden und wissenschaftlichen Institutionen vorbereitet. Das Studium vertieft ein vielseitiges Profil für Arbeitsbereiche, die ein modernes Verständnis von Kriminalität und Aggression erfordern.
Besonderheiten
Eine Besonderheit des Studiengangs ist die starke multidisziplinäre Verknüpfung, die von der Neurobiologie über die forensische Psychiatrie bis hin zur Theologie und Rechtswissenschaft reicht. Zudem stellt die Universität Regensburg Studieninteressierten eine speziell empfohlene Entscheidungshilfe zur Orientierung bereit.
Zulassung & Voraussetzungen
Auswahlverfahren/Eignungsprüfung
Nachweis eines Hochschulabschlusses oder gleichwertigen Abschlusses mit mindestens der Note 2,5 in einem geistes-, sozial-, oder naturwissenschaftlichen Fach oder mindestens 5,5 Punkten in der ersten oder zweiten juristischen Prüfung. Nachweis der studiengangspezifischen Eignung durch ein erfolgreich absolviertes Eignungsverfahren, evtl. mit Auswahlgespräch.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester