Überblick
Der Masterstudiengang Allgemeine und Vergleichende Medienwissenschaft an der Universität Regensburg bietet eine vertiefende, interdisziplinäre Auseinandersetzung mit der historischen und gegenwärtigen Bedeutung von Medien. Studierende analysieren mediale Phänomene vergleichend und erforschen die Auswirkungen digitaler Transformationsprozesse auf Gesellschaft und Kultur. Das Studium im bayerischen Regensburg bereitet sowohl auf anspruchsvolle Tätigkeiten im Medien- und Kulturbereich als auch auf eine wissenschaftliche Laufbahn vor.
Studieninhalte
Ob im Kultur- und Medienmanagement, in redaktionellen Bereichen oder in der wissenschaftlichen Forschung: Der Masterstudiengang Allgemeine und Vergleichende Medienwissenschaft an der Universität Regensburg bereitet auf ein breites berufliches Spektrum vor. Der viersemestrige Studiengang richtet sich an Absolventinnen und Absolventen einschlägiger Bachelorstudiengänge, die mediale Phänomene, Transformationsprozesse sowie die Rolle von Medien in Geschichte und Gegenwart tiefgehend analysieren möchten. Dabei verknüpft das Studium medienkulturwissenschaftliche Grundlagen mit interdisziplinären Perspektiven angrenzender Fachbereiche.
Über den Studiengang
Der Studiengang vertieft das medienwissenschaftliche Grundwissen und vermittelt Methoden zur selbstständigen Erarbeitung komplexer wissenschaftlicher Fragestellungen. Die Studierenden setzen sich systematisch mit der Technologie, den Inhalten und der kulturellen Einbettung von Medien auseinander. Schwerpunkte liegen dabei insbesondere auf der Digitalisierung und der Beurteilung medialer Transformationsprozesse.
Studieninhalte & Module
Das Masterstudium umfasst 120 ECTS-Punkte und gliedert sich in Pflicht- sowie Wahlpflichtmodule. Folgende Kernmodule bilden das Pflichtprogramm:
- MED-MA-M01: Propädeutik der Medienwissenschaft (18 ECTS)
- MED-MA-M02: Medienkulturwissenschaft (16 ECTS)
- MED-MA-M09: Medienwissenschaftliches Vertiefungsmodul (11–14 ECTS)
- MED-MA-M10: Mastermodul (36 ECTS)
Zusätzlich werden 36 bis 39 ECTS über Wahlpflichtmodule abgedeckt, etwa in den Bereichen "Sprache – Kultur – Kommunikation", "Literatur und Medien", "Medien- und Wissenschaftsgeschichte", "Digital Humanities", "Game Studies" oder "AI Ethics".
Berufsperspektiven
Die im Studium erworbenen analytischen, theoretischen und methodischen Kompetenzen qualifizieren für Berufsfelder wie Medienanalyse, Kulturvermittlung, Redaktion, Öffentlichkeitsarbeit und digitale Kommunikation. Als forschungsorientierte Ausbildung schafft der Master zudem die Voraussetzungen für eine spätere wissenschaftliche Weiterqualifikation im Rahmen einer Promotion.
Besonderheiten
Der Studiengang zeichnet sich durch seine medienkulturwissenschaftliche Ausrichtung aus, die durch Methoden aus Bereichen wie der Literatur- und Sprachwissenschaft, den Digital Humanities, der Medieninformatik und der Wissenschaftsgeschichte ergänzt wird. Der Fokus reicht von frühen Schriftkulturen bis zu modernen digitalen Plattformen und KI-basierten Medien. Studierende profitieren von großen thematischen Wahlfreiheiten (z. B. Film, Game Studies, KI-Kritik, Semiotik) sowie einem flexiblen Stundenplan ohne integriertes Pflichtpraktikum.
Zulassung & Voraussetzungen
Auswahlverfahren/Eignungsprüfung
- Hochschulstudium mit mind. 6 Semestern Regelstudienzeit und Durchschnittsnote mindestens 2,5
- medienhistorische und -theoretische Anteile im grundständigen Studium (mind. 30 LP)
- Englischkenntnisse B2 (GER)
- Nachweis der studiengangsspezifischen Eignung durch erfolgreich absolviertes Eignungsverfahren.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester