Überblick
Der Masterstudiengang Operations Management an der Hochschule Reutlingen verknüpft technische Fachkompetenz zielgerichtet mit strategischen Managementfähigkeiten. Studierende vertiefen ihre Kenntnisse in den Bereichen Produktion, Logistik sowie Supply Chain Management und bereiten sich auf anspruchsvolle Führungsaufgaben vor. Ein wesentliches Merkmal des Studiums in Reutlingen ist die direkte Umsetzung von Theorieinhalten in konkreten Praxis- und Forschungsprojekten.
Studieninhalte
Als angehende Fach- und Führungskräfte an der Schnittstelle von Technik und Wirtschaft übernehmen Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiengangs Operations Management die eigenverantwortliche Projektleitung in den Bereichen Produktion, Logistik und Supply Chain Management.
Über den Studiengang
Der dreisemestrige Masterstudiengang Operations Management (M.Sc.) an der Hochschule Reutlingen verbindet fundiertes Ingenieurwissen mit strategischer Managementkompetenz. Als weiterführendes Angebot im Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen richtet er sich an Absolventinnen und Absolventen der Ingenieur-, Natur- und Wirtschaftswissenschaften sowie der Informatik. Unterrichtet auf Deutsch und Englisch, bereitet das Studium praxisnah auf komplexe Aufgaben in modernen Industriestandorten vor.
Studieninhalte & Module
Das Curriculum zeichnet sich durch ein flexibles Aufbaustudium mit einem hohen Anteil an Praxis- und Forschungsprojekten aus:
- Produktion: Vertiefung in moderne Fertigungsprozesse und industrielle Anwendungen.
- Logistik: Analyse und Optimierung komplexer Logistiksysteme.
- Supply Chain Management: Strategische Steuerung globaler Wertschöpfungsnetzwerke.
- Projektarbeiten: Bearbeitung realer Aufgabenstellungen im Team mit Unternehmen oder Forschungseinrichtungen.
- Wahlpflichtbereich: Individuelle Studiengestaltung durch die Auswahl von insgesamt acht Wahlfächern.
- Masterarbeit: Praxisorientierte Abschlussarbeit, die in der Regel direkt in Kooperation mit einem Unternehmen verfasst wird.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen sind durch die Kombination von Ingenieurs- und Managementwissen für anspruchsvolle Schnittstellenfunktionen qualifiziert. Sie arbeiten in Industrieunternehmen oder Forschungseinrichtungen an der Gestaltung und Steuerung zukunftsfähiger Wertschöpfungsprozesse. Die enge Einbindung der regionalen Industrie während des Studiums memöglicht dabei einen reibungslosen Übergang in die Praxis.
Besonderheiten
- Konzept des Projektmasters: Praxisorientiertes Lernen in realen Unternehmensprojekten sowie in hochschuleigenen Forschungsumgebungen (z. B. Werk150).
- Individuelles Learning Agreement bei 180 ECTS: Bewerbende mit 180 ECTS können 30 ECTS vor Vorlesungsbeginn nachholen, um gezielt Qualifikationslücken zwischen BWL und Technik zu schließen.
- Intensive Betreuung: Studium in kleinen Gruppen bei begrenzter Studienplatzanzahl (32 Plätze im Wintersemester, 28 im Sommersemester).
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Abgeschlossenes Erststudium in den Bereichen Wirtschaftsingenieurwesen, Ingenieurwesen, Naturwissenschaften, Informatik oder Betriebswirtschaftslehre.an einer Universität, Fachhochschule oder (baden-württembergischen) Dualen Hochschule (früher BA) mit 210 ECTS, gute Sprachkenntnisse in Deutsch und Englisch. Für Bewerber mit 180 ECTS gelten gesonderte Zulassungskriterien.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester