Überblick
Der deutschlandweit einmalige Masterstudiengang Materialchemie an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken verknüpft chemische Synthesemethoden eng mit ingenieurwissenschaftlicher Werkstoffforschung. Studierende erwerben vertieftes Wissen, um gezielt neuartige Materialien für verschiedenartige industrielle Anwendungen zu entwickeln und zu optimieren. Das forschungsnahe Studium zeichnet sich dabei durch die enge Verflechtung von Natur- und Ingenieurwissenschaften aus.
Studieninhalte
Ob in der chemischen Industrie, in Forschungsinstituten oder in Zukunftssektoren wie der Nanotechnologie: Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Materialchemie besitzen durch ihre Schnittstellenkompetenz hervorragende Karrierechancen.
Über den Studiengang
Der forschungsorientierte Masterstudiengang Materialchemie (M.Sc.) an der Universität des Saarlandes ist deutschlandweit einzigartig und verbindet natur- sowie ingenieurwissenschaftliche Herangehensweisen. Studierende lernen, chemische Zusammenhänge gezielt zu nutzen, um die Eigenschaften von Materialien für konkrete Anwendungen zu optimieren. Das Studium schlägt somit eine systematische Brücke zwischen chemischer Synthese und werkstoffwissenschaftlicher Analyse.
Studieninhalte & Module
Das viersemestrige Studium umfasst 120 Credit Points (CP). Neben einem auf das Erststudium (Chemie oder Materialwissenschaften) abgestimmten Pflichtbereich wählen die Studierenden aus einem breiten Wahlpflichtangebot. Zu den zentralen Modulen gehören:
- Materialcharakterisierung
- Materialstruktur
- Projektpraktikum
- Materialklassen (für Chemie-Absolventen) bzw. Chemische Synthese und Analytik (für Materialwissenschaftler)
- Spezialisierungsmodule im Wahlpflichtbereich (u. a. Anorganische Werkstoffe und Metalle, Polymere Materialien, NanoBioMaterialien, Oberflächen und Grenzflächen, Energietechnik)
- Masterarbeit (30 CP) als angeleitetes wissenschaftliches Projekt
Berufsperspektiven
Die fundierte Verknüpfung von chemischen Synthesemethoden mit werkstoffwissenschaftlicher Expertise macht Absolventen zu gefragten Fachkräften in der Industrie, an Forschungsinstituten und in öffentlichen Einrichtungen. Neben dem direkten Einstieg in die freie Wirtschaft – etwa in der Nanotechnologie oder Materialentwicklung – qualifiziert der Masterabschluss ebenso für eine anschließende Promotion.
Besonderheiten
Der Studiengang zeichnet sich durch eine enge Kooperation mit außeruniversitären Spitzenforschungseinrichtungen direkt auf dem Campus aus, wie dem Leibniz-Institut für Neue Materialien, sowie durch Partnerschaften mit regionalen Unternehmen. Eine weitere Besonderheit sind die interdisziplinären Praktika, in denen die Materialsynthese in der Chemie unmittelbar mit werkstoffwissenschaftlichen Charakterisierungsmethoden kombiniert wird. Das Studium wird auf Deutsch und Englisch unterrichtet und ist zulassungsfrei.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bachelor of Science in Chemie oder Materialwissenschaft; andere Bachelor-Abschlüsse bzw. Prüfungen werden auf Antrag anerkannt, wenn Gleichwertigkeit vorliegt; besondere Eignung wird in der Regel durch Bachelor-Abschluss mit der Gesamtnote 2,5 erfüllt, ansonsten Auswahlgespräch.
Weitere Informationen zur Zulassungsvoraussetzung.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester