Überblick
An der Universität Rostock bietet der Masterstudiengang Philosophie des Sozialen eine vertiefende, forschungsorientierte Auseinandersetzung mit den theoretischen Grundlagen menschlichen Zusammenlebens. Studierende in der Ostseemetropole Rostock beschäftigen sich intensiv mit gesellschaftlichen Phänomenen, ethischen Fragestellungen und den Bedingungen von Erkenntnis im sozialen Kontext. Das Studium verbindet philosophische Kernkompetenzen mit flexiblen, interdisziplinären Wahlmöglichkeiten.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Als forschungsorientiertes Angebot zeichnet sich der Master-Studiengang Philosophie des Sozialen (M.A.) an der Universität Rostock durch seine spezifische und vertiefte Ausrichtung auf die philosophische Durchdringung des Sozialen aus. Der Studiengang bietet auf hohem Niveau einen systematischen Überblick über die Fragestellungen, Zusammenhänge und Methoden dieser Teildisziplin. Neben der Analyse komplexer Texte werden gezielt die Sensibilität für gesellschaftliche und ethische Probleme, kritische Reflexion sowie die Fähigkeit zum selbstständigen wissenschaftlichen Arbeiten gefördert.
Studieninhalte & Module
Das viersemestrige Curriculum kombiniert fachspezifische Spezialisierungen mit interdisziplinären Ergänzungen. In den ersten beiden Semestern absolvieren die Studierenden jeweils ein Kernmodul in den folgenden Bereichen:
- Sozialphänomenologie: Untersuchung der Phänomene und Strukturen sozialer Wirklichkeit.
- Sozialepistemologie: Analyse von Erkenntnis- und Wissensprozessen in gesellschaftlichen Zusammenhängen.
- Sozialethik: Auseinandersetzung mit moralischen und ethischen Fragestellungen des Zusammenlebens.
Darüber hinaus beinhaltet das Studium zwei flexible Schwerpunktmodule zur vertiefenden Profilbildung, zwei Komplementmodule aus angrenzenden Fächern (wie Soziologie, Politologie, Geschichte, Altertumswissenschaften oder Bildungswissenschaften) sowie ein Kolloquium im dritten Semester.
Berufsperspektiven
Der Master-Studiengang qualifiziert sowohl für eine wissenschaftliche Weiterqualifikation im Rahmen einer Promotion als auch für anspruchsvolle Tätigkeiten im Berufsfeld des Sozialen. Absolventinnen und Absolventen bieten sich Einsatzmöglichkeiten in der Politikberatung, im Journalismus, in der Erwachsenenbildung, bei Verbänden, Krankenversicherungen oder in der betriebsinternen Weiterbildung. Diese Berufsfelder bauen insbesondere auf die im Studium geschulte Fähigkeit zum konzeptionellen Grundsatzdenken auf.
Besonderheiten
Der Studiengang ist zulassungsfrei (ohne Zulassungsbeschränkung) und kann jeweils zum Wintersemester begonnen werden. Zugangsbedingung ist ein Erststudium in Philosophie oder einem geistes-/kulturwissenschaftlichen Fach mit mindestens 24 Leistungspunkten in Theoretischer Philosophie und 24 Leistungspunkten in Praktischer Philosophie (Einzelfallprüfungen sind möglich).
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintertrimester