Überblick
Der Masterstudiengang Funktionelle Pflanzenwissenschaften an der Universität Rostock widmet sich der vertieften Analyse pflanzlicher Lebensprozesse vor dem Hintergrund globaler Umweltveränderungen. Studierende lernen im Ostseeraum Rostock, wie moderne Methoden der Pflanzenforschung zur nachhaltigen Nahrungssicherung und Biomassennutzung beitragen können. Der Fokus liegt dabei auf der Verknüpfung von biologischer Grundlagenforschung mit innovativen biotechnologischen Technologien.
Studieninhalte
Wie können Pflanzen gezielt an den Klimawandel angepasst werden, um die weltweite Ernährungssicherheit und den Schutz unserer Umwelt nachhaltig zu sichern?
Über den Studiengang
Der Masterstudiengang Funktionelle Pflanzenwissenschaften (M.Sc.) an der Universität Rostock ist eine forschungsorientierte und interdisziplinäre Ausbildung an der Schnittstelle zwischen klassischer Botanik, Genetik, Molekularbiologie, Ökologie und Biochemie. Die Studierenden erwerben fundiertes Wissen über Prozesse innerhalb von Pflanzen sowie deren Wechselwirkungen mit der Umwelt, um Lösungen für Herausforderungen wie Umweltbelastungen, Klimawandel und steigende Lebensmittelnachfrage zu entwickeln. Das Studium lässt sich individuell gestalten, da es sich vollständig aus Wahlpflichtmodulen zusammensetzt.
Studieninhalte & Module
Im Studium werden moderne Züchtungsmethoden wie Genome Editing via CRISPR/Cas und Genomic Selection mittels Next Generation Sequencing vermittelt. Ergänzend zu den biologischen Themen stehen interdisziplinäre Module wie Advanced Bioinformatics, Datenbanken, Automatisierung sowie Agrar- und Gentechnikrecht auf dem Lehrplan.
Es können folgende Vertiefungsrichtungen gewählt werden:
- Pflanzengenetik / Bioinformatik
- Botanik / Pflanzengenetik / Biotechnologie
- Biodiversität / Pflanzengenetik / Pflanzenökologie
Berufsperspektiven
Der Studiengang qualifiziert für eine Promotion an nationalen und internationalen Universitäten sowie an außeruniversitären Forschungseinrichtungen wie Max-Planck-Instituten oder dem Julius-Kühn-Institut. Darüber hinaus eröffnen sich Chancen auf leitende naturwissenschaftliche Positionen in Unternehmen, Landesämtern und Umweltbehörden. Weitere Einsatzbereiche liegen in botanischen Gärten, Museen, dem Umwelt- und Naturschutz, der Landesplanung sowie im Wissenschaftsjournalismus.
Besonderheiten
- Maximale Flexibilität: Das Studium besteht komplett aus Wahlpflichtmodulen.
- Zulassungsfrei: Es gibt keine Zulassungsbeschränkung; der Studienbeginn ist sowohl im Winter- als auch im Sommersemester möglich.
- Interdisziplinäre Schnittstelle: Verknüpfung von biologischen Kernfächern mit Bioinformatik, Technik, Recht sowie der Nutzung nachwachsender Rohstoffe.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Fachliche Zugangsvoraussetzungen: • Englischkenntnisse auf dem Niveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER)
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester