Überblick
Der Masterstudiengang Visual Computing an der Universität Rostock vermittelt vertieftes Wissen in den Schlüsselbereichen der Bildanalyse, Bildsynthese und visuellen Datenverarbeitung. Studierende lernen am Standort Rostock, komplexe Datenmengen durch moderne informationstechnische Verfahren anschaulich aufzubereiten und effizient auszuwerten. Die akademische Ausbildung bereitet zielgerichtet auf anspruchsvolle Tätigkeiten in der Forschung, Industrie oder eine spätere Promotion vor.
Studieninhalte
Alleinstellungsmerkmal: Der Studiengang bietet durch die direkte Beteiligung des Fraunhofer-Instituts für Graphische Datenverarbeitung eine frühzeitige Einbindung in die angewandte Forschung und berechtigt nach Abschluss zum Führen der geschützten Berufsbezeichnung „Ingenieurin“ bzw. „Ingenieur“.
Über den Studiengang
Der konsekutive Master-Studiengang „Visual Computing“ an der Universität Rostock erweitert Informatikkenntnisse in den Bereichen Bildakquisition, Bildanalyse und Bildsynthese. Studierende erlernen effiziente computerunterstützte Verfahren zur Bearbeitung und Auswertung komplexer bildhafter Daten für Anwendungsgebiete wie Medizin, Naturwissenschaften oder Virtual Reality. Das Studium qualifiziert für hochspezialisierte ingenieurwissenschaftliche Tätigkeiten in Forschung, Entwicklung und Verwaltung sowie für eine anschließende Promotion.
Studieninhalte & Module
Das viersemestrige Studium vermittelt Methoden der graphischen Datenverarbeitung und bietet umfangreiche Spezialisierungsmöglichkeiten. Zu den Modulbereichen gehören:
- Fünf Pflichtmodule: Vermittlung von Kernkompetenzen in graphischer Datenverarbeitung und Informatik in den ersten drei Semestern
- Wahlpflichtkatalog „Visual Computing“: Fachspezifische Vertiefung nach persönlichen Schwerpunkten
- Wahlpflichtkatalog „Überblick Informatik“: Erweiterung der informatischen Fachkenntnisse
- Wahlkatalog „Grundlagen Informatik“: Festigung theoretischer und praktischer Basisbausteine
- Wahlkatalog „Anwendungen und nichttechnische Fächer“: Interdisziplinäre Anwendungsfälle und Angebote aus dem Studium generale
- Masterarbeit: Eigenständige wissenschaftliche Abschlussarbeit im vierten Semester
Berufsperspektiven
Der universitäre Master-Abschluss bietet hervorragende Chancen für leitende oder forschende ingenieurwissenschaftliche Tätigkeiten im In- und Ausland. Qualifizierte Einsatzfelder liegen überall dort, wo graphische Daten in hohem Maße erzeugt oder verarbeitet werden, wie etwa bei Visualisierungssystemen für die Medizin und Naturwissenschaften. Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten bieten die Erstellung virtueller Simulationen im Ingenieurwesen sowie die Entwicklung von digitalen Medien, Lernsystemen und Computerspielen.
Besonderheiten
- Fraunhofer-Kooperation: Frühzeitige Mitarbeit in der angewandten Forschung durch die Einbindung des Fraunhofer-Instituts für Graphische Datenverarbeitung.
- Geschützte Berufsbezeichnung: Absolventen sind berechtigt, den Titel „Ingenieurin“ oder „Ingenieur“ gemäß Architekten- und Ingenieurgesetz M-V zu führen.
- Optimales Lernumfeld: Hervorragende Betreuung durch ein günstiges Studierenden-Lehrenden-Verhältnis sowie unmittelbare Nähe zu Bibliothek, Mensa und Wohnheimen.
- Flexibilität im Studium: Option auf ein individuelles Teilzeitstudium bei Berufstätigkeit oder familiären Verpflichtungen sowie die Möglichkeit für ein freiwilliges Auslandssemester.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Fachliche Zugangsvoraussetzungen: • Englischkenntnisse auf dem Niveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER)
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester