Überblick
Der Masterstudiengang Asienwissenschaften an der Universität Bonn bietet eine vertiefende, forschungsorientierte Auseinandersetzung mit den Kulturen, Sprachen und Gesellschaften des asiatischen sowie orientalischen Raums. Studierende profitieren von einer außergewöhnlich breiten Auswahl an fachlichen Spezialisierungen und der intensiven Arbeit mit originalsprachlichen Quellen. Die fundierte wissenschaftliche Ausbildung am Standort Bonn bereitet gezielt auf Führungspositionen in internationalen und interkulturellen Berufsfeldern vor.
Studieninhalte
Der Masterstudiengang Asienwissenschaften an der Universität Bonn zeichnet sich durch seine außergewöhnliche fachliche Breite mit 14 wählbaren Spezialisierungen sowie eine konsequente Forschungsorientierung unter Einbindung originalsprachlicher Quellen aus.
Über den Studiengang
In vier Semestern erwerben die Studierenden wissenschaftliche Fachkenntnisse auf aktuellem internationalem Niveau und entwickeln sowohl kritisch-reflexive als auch praktische Fähigkeiten. Der deutsch- und englischsprachige Ein-Fach-Studiengang startet jeweils zum Wintersemester und ermöglicht eine tiefe fachliche Fokussierung. Die Ausbildung bereitet zielgerichtet auf eine eigenverantwortliche Anwendung der Kenntnisse in der Praxis oder auf ein anschließendes Promotionsstudium vor.
Studieninhalte & Module
Das Institut für Orient- und Asienwissenschaften bietet ein vielfältiges Angebot an fachlichen Schwerpunkten, das durch individuelle Wahlpflichtmodule ergänzt werden kann. Folgende Schwerpunkte stehen zur Auswahl:
- Chinesische Sprache und Translation
- Islamic Archaeology
- Islamwissenschaft
- Japanologie
- Koreanistik
- Kunstgeschichte in Asien und im Orient
- Mongolistik
- Religionswissenschaft
- Sinologie
- Südasienwissenschaft
- Südostasienwissenschaft
- Tibetologie
- Türkische Geschichte und Gesellschaft
- Wirtschaft und Gesellschaft in Asien
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen qualifizieren sich für anspruchsvolle Aufgaben in der interkulturellen Kommunikation, im interkulturellen Management sowie in der Politikberatung. Weitere Tätigkeitsfelder liegen in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit, der Bildungsarbeit, im Kultur- und Museumswesen sowie im Journalismus und Tourismus. Zudem legt der Studiengang das Fundament für eine wissenschaftliche Karriere in Lehre und Forschung an Hochschulen und Forschungseinrichtungen.
Besonderheiten
Ein zentrales Merkmal des Studiums ist die intensive Einübung im Umgang mit originalsprachlichen Quellen. Der Studiengang ist zwar zulassungsfrei, setzt jedoch einen einschlägigen Hochschulabschluss mit einer Mindestnote von 3,0, Deutschkenntnisse auf C1-Niveau sowie je nach gewähltem M.A.-Schwerpunkt spezifische fachliche Voraussetzungen voraus.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester