Überblick
Der Bachelorstudiengang Kindheitspädagogik an der Hochschule Emden/Leer in Emden, Ostfriesland, qualifiziert angehende Fachkräfte wissenschaftlich fundiert und praxisnah für die Arbeit mit Kindern bis zu zehn Jahren und deren Familien. Das Studium fokussiert sich auf Bildung und Erziehung in der Kindheit sowie die komplexen Bedingungen des Aufwachsens in familiären und institutionellen Kontexten. Ein besonderer Vorteil ist die Verleihung der staatlichen Anerkennung als Kindheitspädagog*in mit dem Abschluss.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Kindheitspädagoginnen und Kindheitspädagogen begleiten Kinder bis zum 10. Lebensjahr professionell in ihrer Entwicklung, gestalten Bildungsprozesse und arbeiten eng mit Familien sowie Institutionen zusammen. Am Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit der Hochschule Emden/Leer qualifizieren sich Studierende wissenschaftlich und praxisnah für dieses dynamische Berufsfeld. Mit dem erfolgreichen Abschluss erwerben die Absolvierenden neben dem Grad Bachelor of Arts zeitgleich die staatliche Anerkennung als Kindheitspädagog*in.
Studieninhalte & Module
Die Vermittlung von fachtheoretischem Wissen wird mit dem Aufbau praktischer Handlungskompetenzen zur Analyse, Konzipierung und Evaluation pädagogischer Prozesse verknüpft. Zu den Inhalten und beispielhaften Modulen gehören:
- Bildung und Erziehung in der Kindheit: Erforschung der Merkmale und Bedingungen des Aufwachsens in Familien und Institutionen
- Psychomotorik: Förderansätze durch Bewegung und Körperwahrnehmung
- Ethik und Pädagogik: Reflexion ethischer Fragestellungen im pädagogischen Handeln
- Organisation und Kooperation: Zusammenarbeit in Netzwerken und institutionellen Strukturen
- Pädagogische Interaktion und Gesprächsführung: Methoden wie dialogisches Philosophieren mit Kindern zu komplexen Themen
- Bildungs- und Entwicklungsbegleitung: Professionelle Erstellung und Umsetzung von Förderungskonzepten
Berufsperspektiven
Absolvierende übernehmen Fach- und Leitungsaufgaben in der direkten Arbeit mit Kindern sowie in der Fachberatung, Vernetzung und Qualitätsentwicklung. Die staatliche Anerkennung eröffnet ein breites Spektrum an Beschäftigungsmöglichkeiten in öffentlichen und freien Trägerschaften sowie in der Forschung.
Typische Arbeitsbereiche sind:
- Kindertageseinrichtungen (Krippe, Kindergarten, Hort)
- Familienbildung, Familienberatung, Familienzentren und Mehrgenerationenhäuser
- Bereich der Frühen Hilfen und kommunale Netzwerke
- Fachberatung sowie Fort- und Weiterbildung für Kindertagesstätten, Trägerorganisationen und Fachverbände
- Entwicklungs- und Forschungsprojekte an Hochschulen
Besonderheiten
- Staatliche Anerkennung: Mit dem Bachelorabschluss wird direkt die Berufsbezeichnung „staatlich anerkannte/r Kindheitspädagog*in“ verliehen.
- Anrechnung von Vorkenntnissen: Staatlich anerkannte Erzieher*innen können sich bestimmte Ausbildungsanteile anrechnen lassen, um den Studienverlauf zeitlich zu entlasten.
- Intensive Praxiskopplung: Das Studium zeichnet sich durch forschungsbezogene Lehre und intensive Blockwochen am Campus aus, in denen theoretische Inhalte gemeinsam erprobt und reflektiert werden.
- Akkreditierung: Der Studiengang ist offiziell akkreditiert.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester