Überblick
Der Bachelorstudiengang Informationsrecht an der Hochschule Darmstadt vermittelt fundierte juristische Fachkenntnisse an der Schnittstelle zur modernen IT- und Medienwelt. Am Studienort Darmstadt befassten sich die Studierenden intensiv mit den rechtlichen Leitplanken von Digitalisierung, Künstlicher Intelligenz und Online-Plattformen. Das praxisnahe Studium schließt mit dem Grad des Bachelor of Laws ab und bereitet gezielt auf spezialisierte Tätigkeiten in der Digitalwirtschaft vor.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle der Fachgebiete Recht, Technik und Wirtschaft behandelt der sechssemestrige Bachelorstudiengang Informationsrecht an der Hochschule Darmstadt die rechtlichen Spielregeln der digitalen Welt. Studierende befassen sich auf juristischem Niveau mit Themen wie Künstlicher Intelligenz, Cybercrime, Datenschutz und digitalen Transformationsprozessen. Durch diese spezialisierte und interdisziplinäre Ausrichtung unterscheiden sich Absolventinnen und Absolventen gezielt von klassischen Volljuristen.
Studieninhalte & Module
Das praxisnahe Studium legt einen besonderen Schwerpunkt auf den europäischen und angloamerikanischen Rechtsbereich. Zu den zentralen Inhalten gehören:
- Software- und Vertragsrecht: Gestaltung von Software- und Lizenzverträgen sowie Entwicklung von Argumentationsstrategien für Vertragsverhandlungen.
- KI-Recht & Urheberrecht: Haftungsfragen bei KI-Systemen, KI-Chatbots, Deep Fakes sowie die rechtliche Zulässigkeit beim Training von KI-Anwendungen mit geistigen Inhalten.
- Datenschutz- & Persönlichkeitsrecht: Schutz der Persönlichkeit und rechtliche Fragen bei Social Media, Influencer-Marketing und Online-Marktplätzen.
- Markenrecht & Compliance: Markenmanagement sowie Open Source Compliance.
- Cybercrime & Digitale Transformation: Außergerichtliche Begleitung digitaler Prozesse mit technischem und wirtschaftlichem Bezug.
Berufsperspektiven
Als Informationsjuristinnen und -juristen eröffnen sich breite Einsatzfelder in Kanzleien sowie in Unternehmen der Digital- und Medienwirtschaft, etwa bei Softwareunternehmen, KI-Anbietern, Film- und Musikverlagen oder Social-Media-Plattformen. Mögliche Berufsrollen umfassen Tätigkeiten als Vertragsmanager, Marken-Manager, Open Source Compliance-Manager oder Datenschutz- und KI-Beauftragte. Aufbaubar auf den Bachelorabschluss ist zudem das weiterführende Studium im Masterstudiengang Internationales Lizenzrecht (LL.M.).
Besonderheiten
- Integrierte Zertifikate: Erwerb der Praxiszertifikate „AI Officer“ und „Datenschutz“.
- Kein Numerus Clausus: Der Studiengang ist zulassungsfrei (kein NC); es werden u. a. Englischkenntnisse auf dem Niveau B1 gefordert.
- Internationaler Fokus: Ausrichtung auf den europäischen und angloamerikanischen Rechtsraum.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Englische Sprachkenntnisse auf dem Niveau B1 (d.h. 6 Jahre Schulenglisch, Toefl-Test o.ä.) nach dem Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER).
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester