Überblick
Der Bachelorstudiengang Cybersicherheit an der Technischen Hochschule Ingolstadt im oberbayerischen Ingolstadt an der Donau bereitet Studierende auf den umfassenden Schutz digitaler Infrastrukturen und vernetzter Systeme vor. Das siebensemestrige Studium vereint fundierte Informatikkenntnisse mit spezialisiertem Sicherheitswissen, um digitale Bedrohungen effektiv abzuwehren. Absolventinnen und Absolventen lernen, Informationssysteme aus verschiedenen Perspektiven zu analysieren und nachhaltig abzusichern.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Cybersicherheit planen und umsetzen den Schutz von Netzwerken, Systemen sowie Anwendungen vor Hackerangriffen im privaten oder öffentlichen Sektor. Der grundständige Bachelorstudiengang "Cybersicherheit" (B. Sc.) an der Technischen Hochschule Ingolstadt umfasst eine Regelstudienzeit von 7 Semestern und startet zum Wintersemester. Das Studium erweitert die klassische IT-Sicherheit und bezieht den gesamten entstehenden Cyberraum mit ein.
Studieninhalte & Module
Die Inhalte betrachten die Sicherheit von Informations- und Kommunikationstechnik aus den Perspektiven von Hackern, Softwareentwicklern, Netzwerkplanern und Systembetreibern. Folgende Kernmodule sind im Curriculum verankert:
- Grundlagen der IT-Sicherheit: Bedrohungen, kryptographische Verfahren, Public-Key-Infrastrukturen, Sicherheitsstandards und Programmierung mit Python.
- Grundlagen der Programmierung 1 & 2: Imperative Programmierung in C unter Linux sowie objektorientierte Programmierung mit C++ und Qt.
- Einführung in die Informatik 1 & 2: Algorithmen, Komplexität, Rechnerarchitekturen (Von-Neumann, Multi-Core, GPU-Verarbeitung) und logische Grundlagen.
- Mathematik 1 & 2: Aussagenlogik, Analysis, Lineare Algebra, Eigenwerte und Differentialgleichungen.
- Gesellschaftliche Verantwortung sowie Innere und Äußere Sicherheit: Ethische Theorien, Risikoethik und das Spannungsverhältnis von Freiheit und Sicherheit.
- Einführungsprojekt: Bearbeitung von Cybersecurity-Aufgaben in Kleingruppen sowie wissenschaftliches Arbeiten.
Berufsperspektiven
Absolventen sichern IT-Infrastrukturen vor Angriffen ab, die immensen wirtschaftlichen Schaden anrichten oder wichtige Dienstleistungen lahmlegen können. Sie arbeiten unter anderem in den Bereichen Penetration Testing, sichere Softwareentwicklung, Netzsicherheitsplanung oder forensische Analyse. Mit ihrer Arbeit stärken sie die digitale Souveränität von Gesellschaft und Wirtschaft.
Besonderheiten
- Dual studierbar: Der Studiengang kann als duales Studium absolviert werden.
- Sprachen: Hauptunterrichtssprache ist Deutsch, einige Veranstaltungen finden auf Englisch statt.
- Praxisnahe Umsetzung: Theoretische Inhalte werden direkt in Praktika angewendet, beispielsweise durch die Entwicklung eines interaktiven Spiels unter Linux oder einer C++-Anwendung mit grafischer Oberfläche.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester