Überblick
An der Hochschule Bochum verbindet der kooperative Bachelorstudiengang Mechatronische Systeme eine betriebliche Berufsausbildung mit einem wissenschaftlichen Ingenieurstudium. Am Campus Velbert/Heiligenhaus erwerben die Studierenden fundierte Kenntnisse an den Schnittstellen von Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Entwicklung intelligenter Anwendungen mithilfe von Künstlicher Intelligenz und moderner Systemtechnik.
Studieninhalte
Wie lassen sich mechanische und elektronische Komponenten durch moderne Informationstechnik miteinander verbinden, um intelligente, automatisierte Systeme zu entwickeln?
Über den Studiengang
Der Bachelorstudiengang Mechatronische Systeme – Kooperative Ingenieurausbildung (KIA) an der Hochschule Bochum (Campus Velbert/Heiligenhaus) vereint die drei Fachdisziplinen Elektrotechnik, Maschinenbau und Informatik. In einer Regelstudienzeit von 9 Semestern absolvieren die Studierenden das Studium parallel zu einer zweijährigen betrieblichen Berufsausbildung in einem Kooperationsunternehmen. Das zulassungsfreie Studium schließt mit dem Grad Bachelor of Science (210 ECTS) ab und setzt neben der Hochschulzugangsberechtigung einen Ausbildungsvertrag voraus.
Studieninhalte & Module
Das Studium vermittelt Grundlagen und Fachwissen zur Konstruktion, Programmierung, Testung und Inbetriebnahme mechatronischer Systeme. Folgende Kernbereiche und Module prägen die Ausbildung:
- Grundlagen: Mathematik, Informatik, Elektrotechnik und Mechanik
- System- und Steuerungstechnik: Mess-, Steuerungs- und Regeltechnik sowie Systemtechnik
- Anwendungsfelder: Robotik, Automatisierungstechnik und Fahrzeugtechnik
- Informatik-Schwerpunkt: Künstliche Intelligenz
- Überfachliche Kompetenzen: Projektmanagement
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen besitzen hervorragende Berufsaussichten in kleinen, mittelständischen Unternehmen sowie in Großbetrieben. Mögliche Einsatzbereiche reichen von der Forschung und Entwicklung über die Konstruktion bis hin zur Fertigung und Qualitätssicherung. Typische Berufsbezeichnungen sind Entwicklungs-, Konstruktions-, Produktions-, Prüf- oder Projektingenieur*in.
Besonderheiten
- Praxisintegrierendes Modell (KIA): Kombination aus einem akademischen Studium und einer voll integrierten, zweijährigen Berufsausbildung im Unternehmen inklusive finanzieller Vergütung.
- Schwerpunktthemen: Besondere Ausrichtung auf zukunftsrelevante Themenfelder wie Künstliche Intelligenz und Systemtechnik.
- Lehramtsoption („Ingenieur*in plus Lehrer*in“): Durch das Belegen weniger Zusatzkurse kann die Qualifikation für das Lehramt an Berufskollegs erworben werden, was anschließend einen Master of Education an der Bergischen Universität Wuppertal ermöglicht.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester