Überblick
Der Bachelorstudiengang Informatik und Design an der Hochschule München verbindet technische Informatikkompetenzen mit kreativen Gestaltungsmethoden. Am Munich Center for Digital Sciences and AI erlernen Studierende im Herzen der bayerischen Landeshauptstadt, wie sie die Schnittstelle zwischen Softwareentwicklung und visueller Konzeption innovativ besetzen. Die interdisziplinäre Ausbildung qualifiziert die Absolventen zu gefragten Schnittstellenexperten für digitale Produkte und Interfaces.
Studieninhalte
Als UX/UI-Designer, Creative Technologist oder Product Owner an der Schnittstelle von Technologie und Gestaltung arbeiten: Der Bachelorstudiengang „Informatik und Design“ an der Hochschule München bereitet gezielt auf solche interdisziplinären Zukunftsberufe vor.
Über den Studiengang
Der grundständige Bachelorstudiengang verknüpft Informatik und digitales Design gleichberechtigt miteinander, ohne dass sich Studierende für eine der beiden Disziplinen entscheiden müssen. Ziel des Studiums ist es, die Studierenden zur selbständigen Anwendung wissenschaftlicher und künstlerischer Erkenntnisse in beiden Feldern zu befähigen. Als angehende Digital Designer lernen sie, informatisches und systemisches Denken mit kreativen Gestaltungsprozessen zu verbinden.
Studieninhalte & Module
Das Studium teilt sich zu je einem Drittel in Informatikgrundlagen, Designgrundlagen und verbindende Projektmodule auf:
- Informatik: Computational Thinking, Mathematische Methoden, Software Engineering, Statistik und Stochastik, Webtechnologien, Künstliche Intelligenz, Mobile Anwendungen sowie Mixed Reality.
- Design: Gestaltungsgrundlagen, Gestaltungslehre, Typografie, Service Design Research, Interaktionsgestaltung (Interface und Kuration), Information Design, Generative Gestaltung, Creative Spaces, Digitalität und Gesellschaft sowie Zukunftsgestaltung (Leadership und Strategie).
- Praxis & Projekte: Interdisziplinäre Projektmodule (z. B. Prototyping, KI, Web Service Design), ein betriebliches Praktikum im 5. Semester sowie wissenschaftliche Praxis und die Bachelorarbeit.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen stehen vielfältige Berufsfelder in der digitalen Wirtschaft offen. Sie arbeiten unter anderem als Interaktionsdesigner, User Experience Designer oder Generative Gestalter:in. Durch ihr fundiertes Verständnis beider Disziplinen sind sie in der Lage, innovative Prozesse zu begleiten und interdisziplinäre Lösungen an der Schnittstelle von Design und IT zu entwickeln.
Besonderheiten
- Eigene Kurse: Alle Lehrveranstaltungen wurden speziell für diesen Studiengang neu entwickelt und finden in kleinen Gruppen statt.
- Zweistufiges Eignungsfeststellungsverfahren: Das Bewerbungsverfahren umfasst die Erstellung eines digitalen Artefakts (inklusive Beschreibung, Motivationsschreiben und Kurzvita) sowie ein anschließendes Auswahlgespräch.
- Fokus auf Digitales Design: Die Studieninhalte sind komplett im digitalen Bereich verortet (z. B. Interfaces, Webapplikationen).
- Software inklusive: Benötigte Software wird den Studierenden größtenteils über Clouddienste der Hochschule bereitgestellt.
Zulassung & Voraussetzungen
Auswahlverfahren/Eignungsprüfung
Eignungsfeststellungsverfahren: künstlerische Fertigkeiten und Eignung für ein Informatikstudium
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester