Überblick
Der berufsbegleitende Bachelorstudiengang Pflegewissenschaft an der Katholischen Universität Eichstätt - Ingolstadt richtet zich an ausgebildete Pflegefachkräfte, die ihre praktische Erfahrung mit wissenschaftlichen Erkenntnissen untermauern möchten. Am Studienort Eichstätt lernen die Studierenden, pflegerische Entscheidungen evidenzbasiert zu treffen und komplexe Versorgungssituationen professionell zu bewältigen. Dank flexibler Lehrformen aus Präsenz- und Onlinetagen lässt sich die Weiterbildung optimal mit dem Berufsalltag vereinbaren.
Studieninhalte
Wie können Pflegefachpersonen den zunehmend komplexen Herausforderungen in der Versorgungsrealität mit wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen begegnen?
Über den Studiengang
Der berufsbegleitende Studiengang „Pflegewissenschaft (Bachelor of Science)“ an der Katholischen Universität Eichstätt - Ingolstadt richtet sich an ausgebildete Pflegefachkräfte, die ihre praktische Erfahrung um wissenschaftliche Erkenntnisse erweitern möchten. In sieben Semestern Regelstudienzeit vermittelt das Studium fundierte Fähigkeiten, um Pflegeprozesse auf Grundlage von Forschungsergebnissen professionell zu gestalten. Durch ein flexibles Studienkonzept mit durchschnittlich fünf bis sieben Anwesenheitstagen pro Monat lässt sich das Studium gut mit der Weiterarbeit in der Pflegepraxis vereinen.
Studieninhalte & Module
Das Curriculum unterteilt sich in ein Grundlagenstudium (Semester 1 bis 3) und einen vertiefenden Studienabschnitt zum Theorie-Praxis-Transfer (Semester 4 bis 7). Zu den Kernmodulen gehören:
- Theoretische Grundlagen: Einführung in die Pflegewissenschaft und Entwicklung pflegerischen Handelns (national und international)
- Rahmenbedingungen: Gesundheitspolitische, ökonomische und rechtliche Einflüsse auf das deutsche Pflege- und Sozialsystem
- Wissenschaftliches Arbeiten: Qualitätskriterien wissenschaftlicher Methoden, Schreiben und systematische Literaturrecherche
- Empirische Pflege- und Sozialforschung: Vertiefung quantitativer und qualitativer Forschungsansätze
- Versorgungsforschung: Analyse und Verbesserung von Strukturen und Prozessen in der Gesundheitsversorgung
- Ethik in der Pflege: Ethische Prinzipien, Entscheidungsdilemmata und Analyse berufsrelevanter Standards
- Theorie-Praxis-Transfer: Kritisches Hinterfragen und wissenschaftliches Reflektieren beruflicher Versorgungsentscheidungen
Berufsperspektiven
Das Studienprogramm qualifiziert für die Weiterentwicklung der pflegerischen Praxis in Alten- und Pflegeheimen, Krankenhäusern sowie in der häuslichen Pflege. Absolventinnen und Absolventen erweitern ihre wissenschaftlich begründete Entscheidungskompetenz für den Berufsalltag. Zudem befähigt das Studium dazu, pflegerelevante Erkenntnisse aus der Forschung direkt in interdisziplinäre Versorgungsprozesse einzubringen.
Besonderheiten
- Berufsbegleitendes Format: Lehrveranstaltungen finden an 5 bis 7 Tagen pro Monat in Präsenz- oder Online-Formaten statt, was den Verbleib im Beruf ermöglicht.
- Zugangsvoraussetzungen: Eine dreijährige abgeschlossene Ausbildung in der Pflege (Gesundheits- und Krankenpflege, Kinderkrankenpflege, Altenpflege bzw. Pflegefachfrau/-mann) sowie eine Hochschulzugangsberechtigung (oder der Zugang als beruflich Qualifizierte/r).
- Praxisnahe Lehrformen: Der Transfer wird durch Kolloquien, Fallbesprechungen, Journal Clubs und Exkursionen unterstützt.
- Geringe Abgaben: Es wird lediglich ein Semesterbeitrag von 88 Euro erhoben.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Voraussetzung ist eine abgeschlossene dreijährige Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger/-in, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-in, Altenpfleger/-in oder ein Abschluss als Pflegefachfrau/-mann nach dem Pflegeberufegesetz.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester