Überblick
Das dreijährige Studium Schutzpolizei an der Hessischen Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit in Wiesbaden bereitet gezielt auf den exekutiven Polizeidienst vor. Die Ausbildung zeichnet sich durch die enge Verknüpfung von akademischer Theorie und praxisnahen Einsatzphasen aus. Absolventinnen und Absolventen werden optimal auf vielfältige Aufgaben im täglichen Polizeidienst vorbereitet.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle von Staats- und Verwaltungswissenschaften sowie polizeilicher Praxis bietet der grundständige Bachelorstudiengang „Schutzpolizei“ an der Hessischen Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit (HöMS) in Wiesbaden eine dreijährige Qualifizierung für den Polizeidienst. Das Studium ist modular aufgebaut und unterteilt sich konsequent in fachtheoretische sowie fachpraktische Studienabschnitte. Die Studierenden erwerben dabei sowohl wissenschaftliche Grundlagen als auch das methodische Handwerkszeug für ihren späteren Berufsalltag.
Studieninhalte & Module
Das Curriculum verbindet theoretische Ausbildungsinhalte mit praktischen Trainingsphasen:
- Fachtheoretische Studienabschnitte: Vermittlung von wissenschaftlichen und rechtlichen Grundlagen aus der Staats- und Verwaltungswissenschaft.
- Grundlagentraining: Vermittlung grundlegender Arbeitsabläufe, Techniken und Methoden bei der Bereitschaftspolizei.
- Einsatz- und Fachausbildung: Spezifische Lehreinheiten wie Einsatztraining und Selbstverteidigung.
- Grundlagen- und Fachpraktikum: Praktische Dienstverrichtung im polizeilichen Einzeldienst auf einem Polizeirevier, einer Polizeistation oder in einem Kriminalkommissariat.
- Bachelorthesis: Bearbeitung einer praxisrelevanten Fragestellung in einer schriftlichen Abschlussarbeit mit anschließendem mündlichen Kolloquium.
Berufsperspektiven
Der Bachelorabschluss bereitet die Absolventinnen und Absolventen direkt auf den Dienst im Polizeivollzugsdienst vor. Nach dem Studium versehen die Beamtinnen und Beamten ihren Dienst typischerweise auf Polizeirevieren, Polizeistationen oder in Kriminalkommissariaten. Darüber hinaus bildet der Abschluss die Basis für Verwendungen im Bereich der Bereitschaftspolizei sowie für spätere fachliche Spezialisierungen.
Besonderheiten
Der Studiengang zeichnet sich durch eine enge Verzahnung von Hochschulausbildung und polizeilicher Praxis aus, die durch ein fest integriertes Grundlagentraining bei der Bereitschaftspolizei ergänzt wird. Zudem gehören praktische Einheiten im Einsatztraining, Kurse zur Selbstverteidigung sowie Regelungen zur dienstlichen Einkleidung fest zum Ablauf des Studiums.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Verwaltungsinterne Ausbildung. Keine direkte Bewerbung bei der Hochschule. Das Studium beginnt jeweils Mitte Februar und Anfang September eines jeden Jahres. Bewerbungen sind an die zuständigen Ausbildungsbehörden zu richten. In den sog. Vorbereitungsdienst kann nur eingestellt werden, wer die gesetzlichen Voraussetzungen für die Berufung in das Beamtenverhältnis erfüllt. Über die weiteren Einstellungsvoraussetzungen (schulische Vorbildung, Höchstalter etc.), die Bewerbungsfristen und die einzureichenden Bewerbungsunterlagen informieren die zuständigen Ausbildungsbehörden auf ihren jeweiligen Internetseiten.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester