Überblick
Der Bachelorstudiengang Interkulturelle Sprachwissenschaft an der Universität Hildesheim verbindet linguistische und kulturwissenschaftliche Ansätze mit Grundlagen der Informationswissenschaft. Studierende analysieren, wie Sprache, kulturelle Hintergründe und digitale Medien die menschliche Verständigung in globalen Kontexten prägen. Als spezifische Studienvariante bereitet das Programm zielgerichtet auf Tätigkeiten an der Schnittstelle von Sprache, Kultur und Technik vor.
Studieninhalte
Wie beeinflussen mentale Prozesse sowie kulturelle Hintergründe unsere Kommunikation und wie lässt sich sprachliches Handeln mit modernen Informations- und Kommunikationstechnologien verbinden?
Über den Studiengang
Die Studienvariante Interkulturelle Sprachwissenschaft (B.A.) ist im Bachelorstudiengang Internationales Informationsmanagement an der Universität Hildesheim verankert. Das grundständige, auf sechs Semester ausgelegte Vollzeit- oder Teilzeitstudium verknüpft Theorie und Methoden aus der Sprach- und Kulturwissenschaft mit Kenntnissen der Informationswissenschaft. Studierende befassen sich intensiv mit der Wirkung sprachlicher Handlungen sowie mit mehrsprachigen Interaktionen in unterschiedlichsten Kommunikationssituationen.
Studieninhalte & Module
Das Studium kombiniert theoretische Einblicke mit praktischer Methodenvermittlung. Zu den zentralen Inhalten gehören:
- Sprachwissenschaft: Fokus auf Muster und Strukturen der deutschen und englischen Sprache
- Kulturwissenschaft: Konzepte und Theorien zum Verständnis interkultureller Kommunikationsprozesse
- Informationswissenschaft: Erwerb grundlegender Kenntnisse im Bereich moderner Informations- und Kommunikationstechnologien
- Forschungsmethoden: Methoden zur Erforschung interkultureller Kommunikation und mehrsprachiger Interaktionen
- Fremdsprachenvertiefung: Ausbau der Sprachkompetenzen in weiteren Fremdsprachen wie Spanisch, Französisch oder Russisch
- Individuelle Vertiefung: Flexible Gestaltungsmöglichkeiten durch die Belegung von Nebenfächern (z. B. Politikwissenschaft)
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen sind darauf vorbereitet, Kommunikationssituationen aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu beforschen und mit neuen Kommunikationsformaten zu arbeiten. Durch die Verbindung von Sprach-, Kultur- und Informationswissenschaft gestalten sie Schnittstellen der interkulturellen Interaktion und moderner Medientechnologien. Das Studium schafft somit die Grundlagen für vielfältige Tätigkeiten im Umfeld internationaler und mehrsprachiger Kommunikation.
Besonderheiten
- Integrierter Auslandsaufenthalt: Ein Auslandsaufenthalt ist fester Bestandteil des Lehrplans, um die interkulturelle Handlungskompetenz direkt in der Praxis zu erproben.
- Zulassungsmodus: Der Studiengang ist derzeit zulassungsfrei (Studienbeginn zum Wintersemester).
- Sprachanforderungen: Das Studium dient nicht dem grundlegenden Fremdsprachenerwerb; für lehrrelevante Fremdsprachen (z. B. Englisch oder Spanisch) wird bereits ein Niveau von idealerweise B2 vorausgesetzt.
- Studienform: Ein Absolvieren ist sowohl in Vollzeit als auch in Teilzeit möglich.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Nachweis der ausreichenden Kenntnisse der englischen Sprache: - Hochschulzugangsberechtigung in einem englischsprachigen Land oder an einer englischsprachigen Einrichtung - Hochschulzugangsberechtigung in Deutschland: Abschlusszeugnis enthält Note im Fach Englisch mit mindestens "ausreichend"
Ist dies nicht der Fall? Dann erfolgt der Nachweis über:
Bestehen eines der nachfolgend aufgeführten Tests auf Niveaustufe B2 (GER): a) TOEFL (iBT): mindestens 78 Punkte b) Cambridge First Certificate in English (FCE) c) IELTS: mindestens 5.5 d) TOEIC Listening and Reading (785-944), TOEIC Speaking Test (160-179) und TOEIC Writing (150-179) e) TELC B2-Zertifikate
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester