Überblick
Die Hochschule Mittweida bietet mit der Studienrichtung IT-Sicherheit innerhalb des Bachelors Angewandte Informatik eine zukunftsorientierte Ausbildung zur Abwehr digitaler Bedrohungen. Am Studienort Mittweida erlernen Studierende den gezielten Schutz komplexer Systeme sowie die Abwehr moderner Cyberangriffe. Dabei verbindet das Studium klassische Informatikgrundlagen mit innovativen Sicherheitskonzepten.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Die Besonderheit des Studiengangs IT-Sicherheit (Bachelor of Science) an der Hochschule Mittweida liegt in seiner Ausgestaltung als spezialisierte Vertiefung innerhalb des Studiengangs Angewandte Informatik, die klassische Security-Inhalte mit Zukunftsfeldern wie Künstlicher Intelligenz und Blockchain kombiniert. Nach einer soliden Informatikausbildung im ersten Jahr beginnen die Studierenden ab dem zweiten Studienjahr mit der gezielten Spezialisierung auf den Schutz digitaler Infrastrukturen. Der deutschsprachige Vollzeitstudiengang umfasst sechs Semester, ist zulassungsfrei und erfordert zu Studienbeginn keine Vorkenntnisse im Programmieren.
Studieninhalte & Module
Das Curriculum kombiniert informatische und mathematische Grundlagen mit spezifischen Vertiefungsmodulen der IT-Security. Zu den Kerninhalten gehören:
- Informatische Grundlagen: Einführung in die Informatik, Programmierung (z. B. Java, C++, C#), Betriebssysteme, Rechnernetze und Datenbanken
- Kryptologie: Grundlagen und Anwendung der Kryptologie, Kryptoanalyse sowie praktischer Einsatz von Kryptografie
- Netzwerk- und Systemschutz: System- und Netzwerksicherheit, Cybersecurity und Bedrohungsmanagement sowie Abwehr von IT-Angriffen
- Schadsoftware & Analysen: Virentechnologie und Antivirensoftware
- Sicherheitsdesign & Management: Design sicherer Softwarearchitekturen, Sicherheitsmanagement, Datenschutz und Technikfolgeabschätzung
- Praxis- und Projektmodule: Interdisziplinäres Projektmodul, ein 12-wöchiges Praxismodul in einem Unternehmen sowie die abschließende Bachelorarbeit
Berufsperspektiven
Aufgrund des hohen Bedarfs an IT-Sicherheitsexpertinnen und -experten bieten sich Absolventen breit gefächerte Karrierechancen in Unternehmen, Behörden und bei spezialisierten IT-Dienstleistern. Typische Tätigkeitsfelder sind die Arbeit als White Hat Hacker, Penetrationstester:in, Cyber Defense Analyst, IT-Sicherheitsbeauftragte:r, Softwarearchitekt:in für Sicherheitsanwendungen oder Auditor:in. Für eine weiterführende akademische Qualifikation stehen an der Hochschule Mittweida passende Master-Studiengänge wie Cybercrime/Cybersecurity oder Blockchain & Distributed Ledger Technologies zur Auswahl.
Besonderheiten
- Flexibles Studienmodell: Ein Wechsel in die Vertiefung Softwareentwicklung ist bis zum dritten Semester problemlos möglich.
- Praktischer Hackathon: Im fünften Semester treten Studierende der IT-Sicherheit in einem Team-Hackathon gegen den Studiengang Softwareentwicklung an, um Schwachstellen in deren entwickeltem Code aufzudecken.
- Keine Vorkenntnisse nötig: Programmiersprachen werden von Grund auf im Studium vermittelt.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester