Überblick
Der Bachelorstudiengang Maschinenbau und Produktion an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg vermittelt fundierte ingenieurwissenschaftliche Kompetenzen zur Gestaltung zukunftsfähiger Technologien. Die Studierenden erwerben zunächst ein breites akademisches Fundament, bevor sie sich individuell in zukunftsweisenden Fachbereichen spezialisieren. Das Studium am Standort Hamburg verbindet theoretische Grundlagen ideal mit modernen Fertigungskonzepten und nachhaltigen Ingenieurlösungen.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Das besondere Merkmal des Studiengangs „Maschinenbau und Produktion“ an der HAW Hamburg ist der Einstieg über ein breites Kernstudium, wodurch die Entscheidung für eine konkrete Spezialisierung erst ab dem vierten Semester getroffen werden muss. Der Bachelorstudiengang vermittelt fundiertes ingenieurwissenschaftliches Wissen, um intelligente, effiziente und ressourcenschonende technische Systeme zu entwickeln, zu produzieren und zu optimieren. Studierende werden darauf vorbereitet, zukunftsfähige und nachhaltige Lösungen für komplexe technische Aufgabenstellungen zu gestalten.
Studieninhalte & Module
In den ersten drei Semestern erwerben die Studierenden die mathematischen, natur- und ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen. Ab dem vierten Semester folgt die Vertiefung in einer wählbaren Studienrichtung, ergänzt durch flexible Wahlpflichtfächer.
- Ingenieurwissenschaftliche Grundlagen (1.–3. Semester): Mathematik, Physik, Technische Mechanik, Informatik und Konstruktion
- Studienrichtung Energietechnik: Fokus auf nachhaltige Energiesysteme
- Studienrichtung Digital Engineering and Mobility: Robotik, smarte Produkte und urbane Mobilität
- Studienrichtung Entwicklung und Konstruktion: Gestaltung und Entwicklung technischer Systeme
- Studienrichtung Produktionstechnik und -management: Fertigung, Digitalisierung und internationale Produktion
- Wahlpflichtbereiche: Ergänzende Schwerpunkte wie Künstliche Intelligenz, Mikromobilität, Robotik oder digitale Produktion
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen sind als Ingenieur*innen in vielfältigen Branchen gefragt, darunter im Maschinen- und Anlagenbau, in der Fahrzeug-, Luftfahrzeug- und Schiffstechnik sowie in der Energie- und Medizintechnik. Zudem stehen Wege in Softwareunternehmen, der technischen Beratung, bei Dienstleistern für Prüf- und Zertifizierungsaufgaben sowie in Schulungsinstitutionen offen. In interdisziplinären Teams treiben sie die Digitalisierung der Produktion voran und entwickeln nachhaltige Technologien.
Besonderheiten
- Vorpraxis: Die Prüfungsordnung sieht eine Vorpraxis von insgesamt 10 Wochen vor (davon 8 Wochen allgemeine technische Vorpraxis). Diese ist keine Zulassungsvoraussetzung für die Bewerbung und kann auch in den vorlesungsfreien Zeiten absolviert werden.
- Praxisphase im 7. Semester: Das finale Semester umfasst ein integriertes Hauptpraktikum zum Sammeln von Berufserfahrung sowie die Bachelorarbeit, die häufig direkt in Kooperation mit Industrieunternehmen verfasst wird.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Es gibt keine studiengangsspezifischen Zulassungsvoraussetzungen. Allerdings können Sie durch Vorbildung die Durchschnittsnote senken und so die Chancen auf eine Zulassung erhöhen.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester