Überblick
Die Evangelische Hochschule Dresden bietet mit dem berufsbegleitenden Bachelorstudiengang Pflege mit dem Schwerpunkt Praxisentwicklung eine akademische Höherqualifizierung für ausgebildete Pflegekräfte. Im Mittelpunkt des Studiums in Dresden steht die wissenschaftlich fundierte Optimierung und Neugestaltung von Pflegeprozessen in unterschiedlichen Versorgungsbereichen. Durch das flexible Studienmodell lassen sich die akademische Weiterbildung und eine berufliche Tätigkeit optimal miteinander verbinden.
Studieninhalte
Der berufsbegleitende Bachelorstudiengang Pflege – Schwerpunkt: Praxisentwicklung (B.Sc.) an der Evangelischen Hochschule Dresden zeichnet sich durch die direkte Verknüpfung von akademischer Pflegewissenschaft mit der Praxis aus, wobei 60 ECTS bereits pauschal aus der berufsqualifizierenden Ausbildung angerechnet werden und integrierte Zertifikatsabschlüsse erworben werden können.
Über den Studiengang
Das 5-semestrige Angebot richtet sich an berufserfahrene Gesundheits- und (Kinder-)Krankenpfleger:innen, Altenpfleger:innen sowie Pflegefachfrauen/-männer, die ihre fachlichen Kompetenzen wissenschaftlich vertiefen möchten. Im Mittelpunkt steht die gezielte Weiterentwicklung der Pflegepraxis in stationären, ambulanten und klinischen Arbeitsfeldern. Studierende lernen dabei insbesondere, Einzelpersonen sowie Teams in Veränderungsprozessen fachlich und beratend zu begleiten.
Studieninhalte & Module
Das Studium verbindet theoretische Erkenntnisse mit der Reflexion des Pflegealltags und vermittelt Kernkompetenzen in folgenden Bereichen:
- Evidence-based Nursing: Verstehen, Bewerten und Anwenden von wissenschaftlicher Literatur und Studienergebnissen.
- Praxisanleitung und Beratung: Methodik zur Anleitung von Lernenden sowie Beratung von Kolleginnen und Kollegen in persönlichen Entwicklungsprozessen.
- Qualitätsentwicklung: Gestaltung und Umsetzung von Maßnahmen des Qualitätsmanagements in Pflegeeinrichtungen.
- Projekt- und Change-Management: Kompetenzen zur Begleitung von Teams in Veränderungsprozessen und Eigenregie bei der Durchführung von Praxisprojekten.
- Fachliche Pflegevertiefung: Ausgewählte Fachthemen und systematische Reflexion der eigenen beruflichen Praxis.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen sind darauf vorbereitet, Führungs- und Gestaltungsaufgaben bei der Praxisentwicklung in Krankenhäusern sowie in ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen zu übernehmen. Sie wirken als Bindeglied zwischen Wissenschaft und Praxis, indem sie Qualitätsstandards festigen, Lernende anleiten und Teams durch Veränderungsphasen steuern. Ihre Expertise befähigt sie dazu, die pflegerische Versorgungsqualität vor Ort nachhaltig zu verbessern.
Besonderheiten
Im Rahmen des Studiums können die Studierenden direkt mehrere anerkannte Weiterbildungsabschlüsse erwerben:
- Grundkurs Evidence-based Nursing
- Praxisanleiterin / Praxisanleiter (Anleiten/Beraten/Weiterbilden)
- Qualitätsmanagementbeauftragte / Qualitätsmanagementbeauftragter
Der akkreditierte Studiengang bietet jährlich 25 Studienplätze, startet jeweils zum Sommersemester (01. März) und setzt einen Bewerbungsschluss am 15. Dezember voraus.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
- Eine abgeschlossene Berufsausbildung nach dem Pflegeberufegesetz bzw. dem Alten-/Krankenpflegegesetz - Eine das Studium begleitende Berufstätigkeit in der Pflege. Für eine gute Vereinbarkeit von Studium und Beruf empfehlen wir 20 Arbeitsstunden/Woche, mindestens sollten es 12 Arbeitsstunden/Woche sein.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Sommersemester