Überblick
Der Bachelorstudiengang Medizinische Physik an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf verbindet eine fundierte physikalische Grundausbildung mit gezielten medizinischen Anwendungsthemen. Studierende am Standort Düsseldorf lernen, naturwissenschaftliche Konzepte auf medizinische Fragestellungen anzuwenden und schlagen so eine Brücke zwischen Physik und Medizin. Dieser interdisziplinäre Studiengang bereitet optimal auf verantwortungsvolle Aufgaben an der Schnittstelle beider Fachdisziplinen vor.
Studieninhalte
Ob in der Strahlentherapie in der Klinik, in der Entwicklung moderner Tomographen bei Medizintechnikunternehmen oder als Sachverständige im Strahlenschutz – Medizinphysikerinnen und Medizinphysiker arbeiten an einer zentralen Schnittstelle im Gesundheitswesen.
Über den Studiengang
Der sechssemestrige Bachelorstudiengang Medizinische Physik an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf bietet eine fundierte physikalische Grundausbildung, die eng mit medizinischen Anwendungsbezügen verknüpft ist. Das grundständige Studium vermittelt nicht nur naturwissenschaftliche Methoden, sondern befähigt die Studierenden auch dazu, die Denkweisen von Medizinerinnen und Medizinern zu verstehen. Der zulassungsfreie Studiengang wird auf Deutsch unterrichtet und kann jeweils zum Wintersemester aufgenommen werden.
Studieninhalte & Module
Das interdisziplinäre Curriculum kombiniert eine breite Ausbildung in Physik und Mathematik mit Inhalten aus Medizin und Biologie sowie spezifischen Schnittstellenthemen wie der Wirkung elektromagnetischer Strahlung auf Gewebe oder Verfahren der Nuklearmedizin.
Zu den zentralen Modulen und Praxisbestandteilen gehören:
- Physikalische Grundlagen: u. a. Mechanik, Elektrodynamik, Thermodynamik sowie Atom-, Kern- und Teilchenphysik
- Medizinische und biologische Grundlagen: Anatomie, Physiologie, Zell- und Molekularbiologie
- Physikalisches Grundpraktikum: Praktische Übungen inklusive eines Miniforschungsprojekts in Kleingruppen
- Programmier- und Fortgeschrittenenpraktikum: Physikalisches Programmierpraktikum und Medizinphysikalisches Fortgeschrittenenpraktikum
- Seminar zur Medizinphysik: Behandlung aktueller wissenschaftlicher Fragestellungen
- Wahlpflichtbereich: Vertiefende Module aus Physik, Medizin, Mathematik, Chemie oder Informatik
- Bachelorarbeit: Absolvierung im 6. Semester inklusive Präsentation der Ergebnisse im Abschlussseminar
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen bieten sich hervorragende Chancen auf dem Arbeitsmarkt, etwa in Krankenhäusern (mit der Option auf die Weiterbildung zum Medizinphysikexperten), in Forschungsabteilungen medizintechnischer Betriebe, in der Forensik oder in der Sportbiophysik. Neben dem direkten Einstieg in die Praxis bildet der Abschluss die Basis für die Grundlagenforschung an Hochschulen. Der Großteil der Studierenden setzt den Bildungsweg nach dem Bachelor mit einem Masterstudium fort.
Besonderheiten
- Zulassungsfreies Studium: Die Einschreibung erfolgt ohne Numerus Clausus.
- Vorkursangebot: Vor Studienbeginn werden freiwillige Vorkurse in Mathematik und Physik zur Erleichterung des Einstiegs angeboten.
- Forschungsbezug von Beginn an: Einbindung eines Miniforschungsprojekts im Rahmen des Grundpraktikums.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester