Überblick
Der Bachelorstudiengang Sozialpädagogik, Sozialarbeit und Wohlfahrtswissenschaften an der TU Dresden verbindet gesellschaftswissenschaftliche Theorie mit lösungsorientierten Handlungsansätzen für das Sozialwesen. Studierende im sächsischen Oberzentrum analysieren Lebenslagen verschiedener Zielgruppen und setzen sich intensiv mit den Strukturen moderner Wohlfahrtsstaaten auseinander. Das Studium bereitet fundiert auf anspruchsvolle Tätigkeiten in pädagogischen, beratenden und organisatorischen Berufsfeldern vor.
Studieninhalte
Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs bearbeiten sozialpädagogische Problemlagen in der Praxis professionell, analysieren soziale Handlungsfelder und entwickeln wissenschaftlich fundierte Interventions- sowie Präventionskonzepte.
Über den Studiengang
Der Bachelorstudiengang Sozialpädagogik, Sozialarbeit und Wohlfahrtswissenschaften an der TU Dresden bietet eine wissenschaftlich fundierte Ausbildung zur Erfassung und Bearbeitung sozialer Problemlagen. Das Studium vermittelt empirische Erkenntnisse sowie analytische Kompetenzen und verbindet theoretische Grundlagen mit praxisnahen Handlungs- und Forschungsmethoden. Studierende werden zielgerichtet darauf vorbereitet, in vielfältigen sozialpädagogischen Tätigkeitsbezügen erfolgreich und professionell zu agieren.
Studieninhalte & Module
Das modular aufgebaute Studium umfasst Fachwissen aus der Sozialpädagogik, Sozialarbeit und Sozialpolitik sowie angrenzenden Disziplinen wie der Psychologie und Soziologie. Zu den zentralen Pflichtmodulen gehören:
- Einführung in die Sozialpädagogik, Sozialarbeit und Wohlfahrtswissenschaften
- Arbeitsfeldanalyse und professionelles Handeln
- Soziale Probleme und Adressatinnen und Adressaten
- Institutions- und Organisationsformen
- Sozialpädagogik der Lebensalter
- Prävention und Intervention
- Erziehung, Bildung und Sozialisation
- Methoden der empirischen Sozialforschung
- Sozialpädagogisches Praktikum sowie Fall- und Feldanalyse in der Sozialen Arbeit
- Allgemeine Qualifikationen und fachübergreifende Kompetenzbildung
Zusätzlich bieten sechs Wahlpflichtmodule (wie z. B. der Bereich „Sozialpädagogik der Lebensalter“) die Möglichkeit zur individuellen Schwerpunktsetzung.
Berufsperspektiven
Die Absolventinnen und Absolventen sind für die direkte Arbeit mit unterschiedlichen Adressatengruppen sowie für Aufgaben in Institutionen und Organisationsformen der Sozialpädagogik und Sozialpolitik qualifiziert. Durch die Auseinandersetzung mit Querschnittsthemen wie Alter, Geschlecht, Kultur und Migration übernehmen sie Fach- und Gestaltungsaufgaben in vielfältigen sozialen Handlungsfeldern. Das Studium befähigt zudem zur reflektierten Anwendung von Handlungs- und Forschungsmethoden in der beruflichen Praxis.
Besonderheiten
- Forschungs- und Projektorientierung: Integraler Bestandteil des Studiums sind Angebote wie Lehr-Lern-Forschungen, Studierendenprojekte und die Mitwirkung an Forschungsprojekten.
- Reflektiertes Praxissemester: Im Studienverlauf ist ein wissenschaftlich begleitetes und evaluierte Praxissemester fest verankert.
- Flexibles Studium: Der Studiengang kann sowohl im Vollzeitstudium (6 Semester) als auch im Teilzeitstudium (12 Semester) absolviert werden.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester