Überblick
Der Bachelorstudiengang Verfahrenstechnik und Naturstofftechnik an der TU Dresden verbindet ingenieurwissenschaftliches Know-how mit naturwissenschaftlichen Grundlagen für die nachhaltige Stoffumwandlung. Studierende lernen, wie aus nachwachsenden Rohstoffen oder Sekundärmaterialien hochwertige Alltagsprodukte, biobasierte Kunststoffe und Lebensmittel entstehen. Die Ausbildung im Wissenschaftsstandort Dresden bereitet gezielt auf zukunftsweisende Aufgaben in der nachhaltigen Industrie und Kreislaufwirtschaft vor.
Studieninhalte
Wie lässt sich CO2 in Benzin umwandeln, Milch zu Quark verarbeiten oder aus nachwachsenden Rohstoffen biologisch abbaubarer Kunststoff herstellen?
Über den Studiengang
Der grundständige Bachelorstudiengang Verfahrenstechnik und Naturstofftechnik an der TU Dresden befasset sich als interdisziplinäre Ingenieurwissenschaft mit der physikalischen, chemischen und biologischen Stoffumwandlung. Das Studium konzentriert sich auf technische Prozesse, bei denen aus Rohmaterialien neue Produkte entstehen, sowie auf die Nutzung erneuerbarer Ressourcen. Ziel ist die Entwicklung und Realisierung umweltschonender industrieller Verfahren an der Schnittstelle zwischen Naturwissenschaften, Maschinenbau und Informationstechnik.
Studieninhalte & Module
In den ersten vier Semestern werden natur- und ingenieurwissenschaftliche Grundlagen vermittelt. Im zweiten Studienabschnitt verbindet sich die Grundlagenausbildung mit anwendungsorientierten Spezialisierungen und individuell wählbaren Profilempfehlungen. Zu den wesentlichen Kernmodulen zählen:
- Grundlagen der Verfahrenstechnik und Naturstofftechnik
- Mathematik und Chemie
- Informatik und Grundlagen der Künstlichen Intelligenz
- Betriebswirtschaft
- Vertiefungsprofile (z. B. Bioverfahrenstechnik, Chemie-Ingenieurwesen und Verfahrenstechnik sowie Holztechnik und Faserwerkstofftechnik)
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen übernehmen eine Schlüsselstellung bei der Entwicklung nachhaltiger industrieller Prozesse. Sie finden Berufsfelder in der Lebensmittel-, Textil- und Pharmaindustrie sowie im Bereich der Energieerzeugung durch nachwachsende Rohstoffe. Durch die breit gefächerte Ausbildung können Fachkräfte zudem Schnittstellen zum Maschinen- und Anlagenbau, der Energietechnik, Werkstofftechnik und Chemie besetzen.
Besonderheiten
Neben dem regulären Vollzeitstudium mit einer Regelstudienzeit von 6 Semestern kann der Studiengang auch als Teilzeitstudium über 12 Semester absolviert werden. Der Studiengang ist zulassungsfrei und integriert zukunftsweisende Fachinhalte wie die Grundlagen der Künstlichen Intelligenz direkt in den Studienplan.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester