Überblick
Der Bachelorstudiengang Soziale Arbeit an der Hochschule Mittweida bereitet Studierende auf die professionelle Unterstützung von Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen vor. Das Studium vermittelt fachliche und methodische Grundlagen für das Handlungsspektrum von der Kindheit bis ins hohe Alter. Absolventinnen und Absolventen werden dazu befähigt, soziale Herausforderungen zu analysieren und bedarfsgerechte Hilfsangebote in der Praxis umzusetzen.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Mit dem Erwerb eines generalistischen Fähigkeitsprofils und der gleichzeitigen staatlichen Anerkennung als Sozialarbeiterin bzw. Sozialarbeiter bereitet dieses Sechs-Semester-Direktstudium in Mittweida auf die eigenständige Arbeit in allen Feldern der Sozialen Arbeit vor. Angehende Fachkräfte lernen, Lebens- und Problemlagen von Menschen aller Altersgruppen analytisch zu identifizieren, fallbezogen einzugreifen und ethisch begründete Lösungen zu entwickeln. Wissenschaftliche Grundlagen aus Pädagogik, Psychologie, Soziologie und Recht werden dabei direkt mit praktischen Methoden verknüpft.
Studieninhalte & Module
Die Module gliedern sich in sechs zentrale Themenbereiche:
- Lebensalter und Lebenslagen: Vermittlung von Kenntnissen über Kindheit, Jugend, Erwachsenenalter und Alter sowie Strategien zur Bewältigung von Krankheit, Behinderung und Gefährdungslagen.
- Sozialpolitik, Recht und Organisation: Juristische Grundlagen wie Allgemeines Rechtskunde-, Sozial-, Kinder-, Jugend- und Familienrecht sowie Sozialwirtschaft, Projektmanagement und Führung.
- Gesellschaft und Teilhabe: Auseinandersetzung mit Demokratie, Sozialstaatlichkeit, Inklusion, Migration und gesellschaftlicher Ungleichheit.
- Profession Soziale Arbeit: Theoretische und historische Grundlagen des Fachs sowie methodisches Handeln wie Gesprächsführung, Beratung, Biografiearbeit und Gemeinwesenarbeit.
- Projekt und Forschung: Erlernen des wissenschaftlichen Arbeitens durch die Durchführung von Praxisforschungsprojekten in Kleingruppen.
- Werkstatt und Praxis: Praktische Anwendung theoretischer Kenntnisse und Erprobung von Methoden.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen sind als Generalisten für den direkten Berufseinstieg qualifiziert und profitieren von einer sehr hohen Jobsicherheit im Sozialwesen. Die erworbene staatliche Anerkennung ermöglicht Tätigkeiten in der Betreuung, Beratung, Bildung oder Verwaltung bei unterschiedlichen Trägern. Typische Berufsfelder sind:
- Erzieherisch & Betreuend: Heime, Tagesstätten, Schulsozialarbeit und Ganztagsschulen.
- Unterstützend & Beratend: Straßensozialarbeit, Alteneinrichtungen, Rehabilitation sowie Betreuung von Menschen mit Behinderungen.
- Gestalterisch & Bildend: Volkshochschulen, Bildungszentren, soziokulturelle Einrichtungen und Jugendverbandsarbeit.
- Planerisch & Administrativ: Sozial-, Jugend- und Altenhilfeplanung sowie Verwaltungsaufgaben in Ämtern und Verbänden.
Besonderheiten
- Praxisintegriertes Studium: Zwei Praktika am Ende des ersten sowie während des vierten Semesters bieten Einblicke in reale Betriebe.
- Praxisforschung: Bereits im zweiten und dritten Semester bearbeiten die Studierenden eigenständige Forschungsprojekte in Kleingruppen.
- Staatliche Anerkennung: Der Abschluss umfasst neben dem Akademischen Grad Bachelor of Arts direkt die Berufsbezeichnung als staatlich anerkannte/r Sozialarbeiter/in.
- Akkreditierung: Der Studiengang ist offiziell akkreditiert.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Sommersemester