Überblick
Der Bachelorstudiengang Umweltnaturwissenschaften an der TU Braunschweig vermittelt ein umfassendes Verständnis für komplexe ökologische Zusammenhänge und menschliche Einflüsse auf Naturräume. Studierende analysieren die Wechselwirkungen in Ökosystemen durch eine Kombination aus Biologie, Chemie, Physik und mathematischer Modellierung. Das praxisnahe Studium in Braunschweig zeichnet sich besonders durch überschaubare Jahrgangsgrößen und eine persönliche Betreuung aus.
Studieninhalte
Welche Auswirkungen hat die Düngung eines Feldes auf den Boden, das Grundwasser und die Atmosphäre?
Über den Studiengang
Der grundständige Bachelorstudiengang Umweltnaturwissenschaften an der TU Braunschweig befasst sich mit den komplexen Zusammenhängen in Ökosystemen sowie den Interaktionen zwischen Mensch und Natur. Studierende erwerben ein fundiertes interdisziplinäres Wissen, um Umweltprobleme aufzudecken und praxisnahe Lösungen zu entwickeln. Das Studium schließt mit dem Bachelor of Science ab, umfasst eine Regelstudienzeit von sechs Semestern und ist zulassungsfrei.
Studieninhalte & Module
Das Curriculum kombiniert naturwissenschaftliche Grundlagen mit mathematischen Modellierungsmethoden und praktischen Übungen. Die Kernbereiche umfassen:
- Naturwissenschaftliche Grundlagen in Chemie, Mathematik, Physik und Biologie
- Spezielles Wissen zu Geosystemen und naturräumlichen Prozessen
- Mathematische Methoden und Erstellung von Computersimulationen zur Modellierung von Umweltprozessen
- Laboruntersuchungen und Experimente zur Abbildung ökologischer Szenarien
- Geländepraktika und Exkursionen zur Anwendung des theoretischen Wissens
- Ein sechswöchiges Berufspraktikum
- Erwerb von Schlüsselqualifikationen und Kenntnissen in technischen Fächern
Berufsperspektiven
Als Spezialistinnen und Spezialisten für komplexe Umweltzusammenhänge sind Absolventen dazu befähigt, durch menschliche Eingriffe entstandene Umweltprobleme zu bewerten und Lösungen umzusetzen. Durch das integrierte Berufspraktikum sowie zahlreiche Exkursionen erhalten Studierende bereits während des Studiums direkte Einblicke in spätere Berufsfelder. Die solide naturwissenschaftliche und methodische Ausbildung bereitet zudem auf Tätigkeiten in international ausgerichteten Forschungs- und Arbeitsumfeldern vor.
Besonderheiten
- Familiäre Atmosphäre: Mit etwa 30 bis 50 Studierenden pro Jahr bietet der Studiengang eine individuelle Betreuung und engen Kontakt zu den Lehrenden.
- Hohe Praxis- und Forschungsnähe: Forschungsergebnisse (u. a. aus der regionalen Geoökologie zwischen Harz und Heide) fließen direkt in die Lehre ein.
- Internationalität: Weltweite Kooperationen und Austauschprogramme (z. B. ERASMUS, Partnerhochschulen in den USA, Südamerika und Asien) ermöglichen unkomplizierte Auslandssemester und -praktika.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester