Überblick
Der zulassungsfreie Bachelorstudiengang Umweltwissenschaften an der Hochschule Zittau/Görlitz am Standort Zittau vermittelt ein breites Fundament zur Bewältigung ökologischer Herausforderungen. Das siebensemestrige Studium kombiniert naturwissenschaftliche Grundlagen mit Umwelttechnik, Ökologie und nachhaltiger Unternehmensführung. Durch die interdisziplinäre Ausrichtung werden Studierende optimal auf praxisnahe Lösungsansätze an der Schnittstelle von Natur, Technik und Wirtschaft vorbereitet.
Studieninhalte
Wie lassen sich drängende Umweltprobleme wie die Klimakrise, der Biodiversitätsverlust und die Zerstörung von Böden durch eine Kombination aus Naturwissenschaft, Ökologie, Technik und Management nachhaltig lösen?
Über den Studiengang
Der zulassungsfreie Bachelorstudiengang Umweltwissenschaften an der Fakultät Natur- und Umweltwissenschaften der Hochschule Zittau/Görlitz vermittelt naturwissenschaftliche Grundlagen sowie interdisziplinäres Wissen zur Analyse komplexer Umweltprobleme. Studierende erlernen in sieben Semestern regelstudienzeit moderne ökologische sowie verfahrenstechnische Ansätze und schließen mit dem akademischen Grad Bachelor of Science (210 ECTS) ab. Das Studium verbindet theoretische Ausbildung an der Schnittstelle von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft mit einem integrierten Praxissemester.
Studieninhalte & Module
Das Curriculum umfasst grundlegende naturwissenschaftliche Fächer, fachübergreifende Kompetenzen sowie zwei wählbare Vertiefungsrichtungen ab dem dritten Semester:
- Grundlagenmodule: Allgemeine und Spezielle Biologie, Grundlagen der Chemie, Mathematik für Naturwissenschaften, Physik für Umweltwissenschaften, Hydrobiologie und Gewässerschutz sowie Bodenkunde.
- Interdisziplinäre Module: Kartierung und GIS, Umwelt-, Energie- und Klimaschutzrecht, Grundlagen der Verfahrenstechnik, Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement, Mikrobiologie sowie Ökotoxikologie/Umweltschadstoffe.
- Vertiefung Ökosystemanalyse und Naturschutz: Tiersystematik und Artenschutz, Ökophysiologie und Klimawandel, Vegetationskunde und Biotopschutz, Ökologisches Komplexpraktikum, Naturschutz und Landschaftspflege sowie Rhizosphärenchemie.
- Vertiefung Umweltschutz und Stoffstrommanagement: Ökobilanzierung und energetische Prozessanalyse, Produktionsintegrierter Umweltschutz (PIUS), Bioökonomie, Luft-, Wasser- und Bodenreinhaltung, Energie- und Stoffstrommanagement sowie Klimaschutzmanagement.
- Praxis & Abschluss: Praxissemester mit wissenschaftlichem Arbeiten im 6. Semester sowie ein interdisziplinäres Projektmodul (Ökoinnovationen) und die Bachelorarbeit im 7. Semester.
Berufsperspektiven
Die Absolventinnen und Absolventen werden dazu befähigt, an der Schnittstelle von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft praxisnahe Lösungen für Umweltfragen zu entwickeln. Ein konkreter Berufsbereich liegt im Naturschutz und Ökosystemmanagement, wo Fachkräfte aktiv zum Schutz und zur Wiederherstellung von Lebensräumen beitragen sowie Monitoring-Programme zur Biodiversität durchführen. Die breit gefächerte Qualifikation eröffnet Einsatzmöglichkeiten in Unternehmen, Verbänden, Behörden und Forschungseinrichtungen.
Besonderheiten
- Zulassung: Zulassungsfrei (ohne NC) zum Wintersemester, kein Vorpraktikum erforderlich.
- Praxisbezug: Integriertes Praxissemester im 6. Semester sowie praktische Erfahrungen durch Exkursionen und Labore.
- Struktur: Persönliche Betreuung in kleinen Gruppen und zwei individuelle Vertiefungsmöglichkeiten ab dem 3. Semester.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester