Überblick
Der Bachelorstudiengang Angewandte Geodäsie und Geoinformatik an der Hochschule München vermittelt moderne Methoden zur Vermessung, Analyse und digitalen Abbildung der Erdoberfläche. Studierende lernen am Standort München, wie räumliche Daten mit innovativen Technologien erfasst und in smarte Web-Anwendungen oder 3D-Modelle überführt werden. Die Ausbildung kombiniert praktische Feldeinsätze mit geoinformatischer Datenverarbeitung und bereitet zielgerichtet auf gefragte Berufsfelder vor.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Absolventinnen und Absolventen der Angewandten Geodäsie und Geoinformatik vermessen die Erdoberfläche, Bauwerke sowie Verkehrswege in 3D und entwickeln auf Basis dieser Daten digitale Web-Anwendungen, Apps und Raumanalysen. Der siebensemestrige Bachelorstudiengang an der Hochschule München verbindet moderne Messverfahren im Gelände mit digitaler Datenverarbeitung im Labor. Studierende lernen, den menschlichen Lebensraum durch den Einsatz innovativer Technologien nachhaltig zu erfassen, darzustellen und mitzugestalten.
Studieninhalte & Module
Das Studium gliedert sich in ein Grund- und Hauptstudium sowie ein integriertes Praxissemester:
- 1. und 2. Semester (Grund- und Orientierungsstudium): Vermittlung naturwissenschaftlicher Grundlagen sowie Basiswissen in Geodäsie, Informatik, Bildverarbeitung, allgemeinwissenschaftlichen Fächern und ein Grundpraktikum.
- 3. bis 5. Semester (Hauptstudium): Fachkenntnisse in den Modulen Geoinformatik, Navigation und Fernerkundung mit Satelliten, Geovisualisierung, geodätische Messtechnik sowie Planung und Recht.
- 6. Semester (Praxissemester): 18-wöchiges ingenieurnahes Praktikum in einer externen Praxisstelle sowie ein mehrwöchiges Praxisprojekt.
- 7. Semester (Vertiefungssemester): Fachliche Vertiefung und Erstellung der Bachelorarbeit.
Berufsperspektiven
Den Absolventen bieten sich sehr gute Arbeitsmarktchancen in Ingenieur- und Planungsbüros, der Immobilienbranche, bei Versorgungsunternehmen sowie in der Automobilindustrie. Zudem eröffnen sich Laufbahnen im öffentlichen Dienst (3. Qualifikationsebene in Vermessungsverwaltungen und Behörden für Ländliche Entwicklung) oder bei Herstellern von geodätischer Soft- und Hardware. Ein anschließendes Masterstudium (z. B. Geomatik) qualifiziert darüber hinaus für die 4. Qualifikationsebene sowie für Tätigkeiten in Forschung und Wissenschaft.
Besonderheiten
- Hoher Praxis- und Outdoor-Anteil: Kombination aus Feldarbeit im Freien und Auswertung an modernen PC-Arbeitsplätzen.
- Lernen in Kleingruppen: Persönliche Betreuung sowie Übungen in hochmodern ausgestatteten Laboren.
- Moderne Technologien: Praktische Anwendung von GPS/Galileo, Laserscanning, 3D-Visualisierung und Methoden des maschinellen Lernens.
- Studienmodell: Der Studiengang kann auch als "Studium mit vertiefter Praxis" absolviert werden.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester