Überblick
Der Bachelorstudiengang Gefahrenabwehr an der HAW Hamburg vermittelt ingenieurwissenschaftliche sowie strategische Kompetenzen zur Bewältigung komplexer Sicherheitsrisiken und Krisen. Studierende lernen vor Ort in Hamburg, wie man Naturgefahren, technischen Unfällen und Großschadenslagen durch präventive Konzepte und effektives Handeln begegnet.
Studieninhalte
Ob im Katastrophenschutz bei Behörden, im Risiko- und Sicherheitsmanagement der Industrie oder in Führungsfunktionen bei Feuerwehren: Als Ingenieur*in für Gefahrenabwehr gestalten Sie die Sicherheit von morgen und schützen Menschen, Umwelt sowie Sachwerte vor komplexen Risiken.
Über den Studiengang
Der grundständige Studiengang Gefahrenabwehr / Hazard Control an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg vermittelt ein breites ingenieurwissenschaftliches sowie interdisziplinäres Verständnis im Fachbereich Sicherheitstechnik. Studierende lernen, Gefahren wie Naturkatastrophen, Chemieunfälle oder Großbrände mit technischen, organisatorischen und strategischen Mitteln frühzeitig zu erkennen, zu bewerten und ihnen wirksam zu begegnen. Das Studium dauert sieben Semester und schließt mit dem akademischen Grad Bachelor of Engineering ab.
Studieninhalte & Module
In den ersten Semestern erwerben die Studierenden ein naturwissenschaftlich-technisches Fundament, bevor komplexe Themen des Risikomanagements und der Gefahrenabwehr vertieft werden. Zu den Kernmodulen gehören unter anderem:
- Naturwissenschaftliche Grundlagen: Mathematik, Physik und Chemie
- Großschadens- und Krisenmanagement
- Geoinformationssysteme
- Technische Gefahrenquellen und Umweltanalysen
- Einsatztaktik und Gefahrenabwehrplanung
- Vertiefungen: Veranstaltungs- und Arbeitssicherheit sowie Bedarfsplanung
Berufsperspektiven
Das Studium qualifiziert für ein breites Aufgabenfeld an den Schnittstellen von Technik, Umwelt und Gesellschaft. Absolvent*innen arbeiten im Risiko- und Krisenmanagement von Unternehmen, Kliniken oder Versorgungsbetrieben sowie bei Behörden, NGOs und Hilfsorganisationen. Darüber hinaus stehen Karrieren in der Sicherheitsberatung bei der Bau- und Veranstaltungsplanung, in der Produktentwicklung von Sicherheitstechnik, als Gutachter*in für Schadensversicherer oder in internationalen Projekten offen.
Besonderheiten
- Zusatzqualifikationen: Integrierte Ausbildung in der Führungslehre und Stabsarbeit sowie Möglichkeiten zur Ausbildung als Fachkraft für Arbeitssicherheit und zum Brandschutzbeauftragten.
- Starke Praxisorientierung: Ein verpflichtendes Praxissemester im sechsten Semester bei Unternehmen, Behörden oder NGOs sowie Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern wie der Feuerwehr Hamburg, dem THW, hhpberlin oder Lülf+.
- Zulassung ohne Vorpraxis: Für die Bewerbung muss keine Vorpraxis nachgewiesen werden; ein Einstieg ist auch über den besonderen Hochschulzugang für Berufs erfahrene möglich.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester