Überblick
An der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen verknüpft der Studiengang Maschinenbau in der ausbildungs-, praxis- und berufsintegrierenden Variante akademische Ingenieurwissenschaften mit direkter betrieblicher Erfahrung. Innerhalb von acht Semestern erwerben die Studierenden fundiertes Fachwissen und wenden dieses zeitgleich im Partnerunternehmen an. Dies ermöglicht eine optimale Qualifikation für anspruchsvolle Aufgaben in der Praxis sowie einen reibungslosen Berufsstart.
Studieninhalte
Alleinstellungsmerkmal: Das ausbildungs-, praxis- und berufsintegrierende Studienmodell kombiniert vom ersten Tag an eine betriebliche Ausbildung, Praxis- oder Berufstätigkeit mit einem wissenschaftlichen Studium an der Hochschule.
Über den Studiengang
Der achtsemestrige Bachelorstudiengang „Maschinenbau ausbildungs-, praxis- und berufsintegrierend“ an der Westfälischen Hochschule (Campus Gelsenkirchen) verbindet Theorie und betriebliche Praxis optimal miteinander. In den ersten vier Semestern findet parallel zum Studium die Berufsausbildung oder Praxisphase im Partnerbetrieb statt, wobei die Studierenden dieselben Lehrveranstaltungen besuchen und Qualifikationen erwerben wie im Vollzeitstudium. Das erlernte Wissen kann so direkt in die betrieblichen Abläufe angewendet werden.
Studieninhalte & Module
Das Studium folgt dem flexiblen „Körbemodell“, das eine individuelle Gestaltung der Studieninhalte ermöglicht. Neben den mathematisch-naturwissenschaftlichen und technischen Grundlagen erwerben die Studierenden schrittweise Vertiefungen in einer von drei wählbaren Fachrichtungen.
Zu den Kernmodulen und Vertiefungen zählen:
- Ingenieurwissenschaftliche Grundlagen: Technische Mechanik I und II, Mathematik I und II, Physik, Konstruktionslehre I und II
- Vertiefung Allgemeiner Maschinenbau: Umfassende Ausbildung über das gesamte Spektrum der Maschinenbau-Disziplinen
- Vertiefung Fertigungs- und Werkstofftechnik: Nachhaltige und effiziente Fertigungsverfahren, Werkstoffverarbeitung und Optimierung von Fertigungsabläufen
- Vertiefung Digitale Produktion: Gestaltung smarter, vernetzter Produktionsanlagen, Einsatz moderner Technologien und innovativer Informationssysteme
- Abschlussphase: Wahlmodul im 6. Semester sowie Bachelorarbeit und mündliche Prüfung
Berufsperspektiven
Durch die enge Verzahnung mit der betrieblichen Praxis sind Absolventinnen und Absolventen optimal auf den direkten Berufseinstieg in modernen, interdisziplinären Teams vorbereitet. Je nach gewählter Vertiefungsrichtung eröffnen sich Karrierechancen in der Optimierung von Fertigungsprozessen, der digitalen und automatisierten Produktion oder im breiten Ingenieurwesen. Mit dem akademischen Abschluss Bachelor of Engineering erwerben die Studierenden zudem die Voraussetzung für ein weiterführendes Masterstudium.
Besonderheiten
- Körbemodell („Build your Maschinenbaustudium“): Bietet hohe Flexibilität bei der zeitlichen und inhaltlichen Auswahl der Vertiefungsmodule ab dem ersten Semester.
- Enge Kooperation: Ausbildungsbetriebe arbeiten direkt mit der Hochschule zusammen und gewähren während sowie nach der Ausbildung die nötigen Freiräume für das Studium.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Berufsausbildungsvertrag mit einem kooperierenden Ausbildungsbetrieb (ausbildungsintegrierende Variante) bzw. Arbeitsvertrag (praxis- oder berufsintegrierende Variante)
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester